Gebetstag für verfolgte Christen

Am 26. Dezember und am Sonntag Reminiszere wird an verfolgte Christen gedacht

Die Landessynode hat im Jahr 2007 beschlossen, einen Gebetstag für verfolgte Christen einzuführen, der jährlich am 26. Dezember, dem Stephanustag, begangen werden soll. Stephanus gilt als der erste Märtyrer der Kirche. In anderen Landeskirchen gibt es weitere Gedenktage für verfolgte Christen. Auch am Sonntag Reminiszere gedenken Menschen bedrängten und verfolgten Christen und beten für sie und ihre Situation.

Die Ziele des Gebetstages sind, die Christenverfolgungen in aller Welt deutlicher als bisher öffentlich bekannt zu machen. Hierzu werden Materialien erstellt und den Gemeinden für die Gestaltung des Gebetstages an die Hand gegeben, die auch aktuelle Informationen zur Lage der Christen weltweit, insbesondere im Blick auf Verfolgung und Unterdrückung, enthalten.

Verbundenheit im Glauben bedeutet: Mitleiden. Wie es im ersten Korintherbrief beschrieben ist: "Wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit." (1. Kor 12,26)
Landesbischof Frank Otfried July