Aktuelles rund ums Corona-Virus

Jüngste Aktualisierung: 23. September, 16:00 Uhr

Das Corona-Virus breitet sich auch im Südwesten noch weiter aus (Symbolfoto).Pixabay

Stuttgart. Die Entwicklung der Corona-Pandemie ist dynamisch und zwingt uns zu immer neuen Reaktionen, derzeit werden bestehende Regelungen immer wieder auf Grundlage der Vorgaben von Land und Bund überprüft, wenn die sich verändern. 
Als württembergische Landeskirche stellen wir den Schutz gefährdeter Menschen in den Vordergrund und möchten möglichst viel dazu beitragen, die Verbreitung des Virus' zu bremsen. Ohne dabei unsere Kernaufgabe aus den Augen zu verlieren: Wir wollen für die Menschen da sein, die uns brauchen - auch wenn das in dieser Zeit heißt, andere Wege zu beschreiten als in „normalen“ Zeiten. 
Auf dieser Seite finden sie Tipps und Handlungshinweise zum Virus, die wir bei Bedarf aktualisieren (Aktualisierungen im Text = kursiv; bitte beachten Sie auch den Download-Bereich bzw. die Link-Liste). Neben der aktuellen Corona-Verordnung des Landes finden Sie in der rechten Spalte Dokumente und Formulare zum Download sowie hilfreiche Links für weitere Informationen. Bitte beachten Sie, dass Download-Bereich und Link-Liste bei mobilen Geräten unterhalb der Meldungen angezeigt werden. Zusätzlich gibt es zwei weitere wichtige Service-Seiten: eine für geistliche Impulse und eine Sammlung von Ideen, wie gemeindliches Leben auch ohne direkten, persönlichen Kontakt gelingen kann. 

Warum Kontaktbeschränkungen, Homeoffice, Freistellung u.a.?

All die Maßnahmen, die der Staat und in der Folge auch die Landeskirche ergriffen hat, dienen dazu, soziale Kontakte soweit wie möglich zu reduzieren, um so die Zahl von Neuinfektionen zu verringern. Dies dient auch dem Schutz von Menschen, die nicht in gleicher Weise Kontakte reduzieren können. So werden also auch diejenigen geschützt, die nicht ins Homeoffice gehen können, wie zum Beispiel Pflegekräfte oder Verkäuferinnen und Verkäufer, vor allem aber die besonders Gefährdeten. Ob es wirklich im Mai zu Lockerungen kommt, hängt davon ab, wie ernst die geltenden Beschränkungen genommen werden. 


21. September - Empfehlungen zum Heizen und Lüften

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In der bevorstehenden kalten Jahreszeit werden wir für Gottesdienste und andere Veranstaltungen unser gewohntes Lüftungs- und Heizungsverhalten überdenken müssen. Dieses Merkblatt bietet Hinweise zum Lüften, zum Betrieb verschiedener Kirchenheizungen und auch zu Anlagen in Gemeindehäusern. Denn in Kirchen und anderen großen Räumen werden zur Vermeidung einer Verbreitung des Coronavirus durch Aerosole je nach Heizungsart Maßnahmen nötig.

Landesrechtliche Vorschriften (z.B. „Corona-Verordnung“) sind vorrangig zu beachten. Besondere Hinweise zur Situation bei Vesperkirchen sollen noch folgen.

Allgemeines:

Für die Sommermonate wurde davon ausgegangen, dass durch Lüften die Virenbelastung im Raum reduziert werden kann. In der kühleren Jahreszeit kann die unkontrollierte Lüftung so nicht fortgesetzt werden. Sinkende Außentemperaturen und sich damit ergebende Temperaturdifferenzen der Luft innen und außen, Temperaturdifferenzen an den Außenbauteilen und die Wärmeabgabe der Besucher*innen werden zwangsweise zu Luftbewegungen in den Räumen führen. Dabei ist bislang ungeklärt, inwieweit thermisch bedingte Luftbewegungen in Kirchen das Infektionsrisiko verändern und in welcher Weise eine angepasste Beheizung Einfluss auf dieses Infektionsrisiko nehmen kann.

Auch in den Wintermonaten sollen Kirchen und Gemeindehäuser mit möglichst geringen Einschränkungen bei maximalem Gesundheitsschutz genutzt werden können. Daher sind die Lüftung und Temperierung entsprechend anzupassen. Ziel ist es, zusätzliche Luftbewegungen durch den Betrieb der Anlagen zu vermeiden und somit eine Risikominimierung für den Übertragungsweg über die Luft zu erreichen.

Andere Übertragungswege, wie zum Beispiel die Schmierinfektion werden hier nicht behandelt.

Hinweise zum Lüften der Räume:

Während des Gottesdienstes sollte der Kirchenraum nicht gelüftet werden, wenn dadurch verstärkte Luftbewegungen entstehen. Dies beinhaltet auch Türen und Fenster.

Nach dem Gottesdienst sollte kurz, aber intensiv gelüftet werden. Das Lüften sollte am besten durch Querlüften über die Fenster und Türen erfolgen. Falls dies nicht möglich ist, sollten die Türen für wenige Minuten weit geöffnet werden.

Wichtig ist, während des Lüftens die relative Luftfeuchte zu kontrollieren. Wenn möglich, sollte die relative Luftfeuchtigkeit im Kirchenraum zwischen 50 und 60% liegen. Die Aerosol-Tröpfchen schrumpfen bei zu trockener Luft (Verdunstung) stärker und bleiben daher länger schwebfähig. Zu trockene Luft (< 50%) kann auch zu Schäden am Inventar führen. Anhaltspunkte kann ein einfaches Feuchtemessgerät (aus dem Baumarkt) geben. Wenn die relative Luftfeuchtigkeit zu stark sinkt, muss dem Raum ggf. Feuchtigkeit zugeführt werden (z.B. feucht wischen).

Automatische Lüftungen (z.B. Fensterflügel o. ä.) auch mit Erfassung des Außen- und Innenklimas können außerhalb des Gottesdienstes betrieben werden. Hier sollte auf eine feuchtegesteuerte Lüftungsregelung geachtet werden, siehe oben. Wichtig ist deshalb die technische Überwachung der kompletten Anlage. Während des Gottesdienstes sollten die Anlagen abgeschaltet sein.

Hinweise zu den verschiedenen Heizungstypen:

Mit Ausnahme beheizbarer Sitzkissen, Fußbodenheizungen und Strahlungsheizungen sollen die Heizungsanlagen mindestens 30 Minuten vor Nutzungsbeginn abgeschaltet werden, um Luftbewegungen während des Gottesdienstes zu vermeiden. Sie sollen erst nach der Veranstaltung wieder in Betrieb genommen werden. Durch den eingeschränkten Betrieb der Anlagen ergeben sich ggf. gewisse Komforteinbußen.

Die gewünschte Raumtemperatur sollte bereits vor Beginn der Veranstaltung erreicht werden. Dies setzt voraus, dass ausreichend lange vorgeheizt wird, damit auch die Außenbauteile erwärmt werden. Je wärmer die Außenwände, desto geringer die Zugerscheinungen. Es sollte aber nicht „auf Vorrat“ überheizt werden, denn: Je höher die Raumtemperatur, desto höher ist der Energieverbrauch. Zudem sinkt die relative Luftfeuchtigkeit mit zunehmender Temperatur. Siehe auch hierzu die Hinweise oben.

Umluft-Heizungen (mit Warmluftkanälen und zentralen Wärmeerzeugern oder einzelnen „Thermostationen“):
Mindestens 30 Minuten vor dem Gottesdienst ist die Umluftheizung komplett abzuschalten.

Für die Luftfilter, sowohl in Lüftungsanlagen als auch in Bodenschächten, besteht die Gefahr der Kontamination. Die Filter sollen nicht abgesaugt werden. Aus Sicherheitsgründen sollte beim Filterwechsel der Schutz des Instandhaltungspersonals über Handschuhe, Mund-Nasen-Schutz, Schutzbrille und Schutzanzug sichergestellt werden.

Aufgrund des hohen Aufwandes ist das Umrüsten auf höhere Filterqualitäten bei Umluft-Heizungen technisch schwierig und finanziell nicht darstellbar. Zudem kann eine weitere Verteilung der Viren nicht ausgeschlossen werden.

Um Wärmeverluste zu vermeiden, sind Türen geschlossen zu halten.

Eine Erhöhung des Außenluftanteils kann bei Warmluftheizungen nicht beliebig erfolgen, da das Risiko besteht, dass die relative Luftfeuchtigkeit zu stark sinkt, siehe oben.

Konvektoren: (im Raum oder in Schächten eingebaute Heizkörper, welche nur an einzelnen Stellen die Wärme in den Raum einbringen).

Mindestens 30 Minuten vor dem Gottesdienst ist die Heizung komplett abzuschalten. Da Heizungskonvektoren nur langsam abkühlen, werden Luftbewegungen zwar abnehmen, jedoch nicht abrupt enden.

Fußbodenheizung: Fußbodenheizungen können durchgehend mit gleichbleibender Grundtemperatur betrieben werden. Dies gilt auch für Systeme, die in Teilbereichen installiert sind.

Sitz- und Fußbankheizungen, die für eine Sitzplatztemperierung genutzt werden, sollten so betrieben werden, dass vor Beginn des Gottesdienstes die Bankbereiche erwärmt sind. Mindestens 30 Minuten vor dem Gottesdienst ist die Heizung komplett abzuschalten.

Fensterbankheizungen dienen dazu, abfallende Kaltluftströmungen entlang der kühlen Fenster und damit Luftbewegungen im Raum zu vermindern. Sie können vor allem bei niedrigen Außentemperaturen betrieben werden, wenn sie unabhängig geschaltet werden können.

Elektrisch beheizte Sitzkissen können betrieben werden.                                                                                                                                     

Strahlungsheizungen (in Decken oder Wänden).

Die Anlagen können zur Grundtemperierung genutzt werden.

Grundsätzlich empfiehlt es sich die Maßnahmen im Vorfeld auszutesten, z.B. ob die empfohlenen Zeitabstände ausreichen.                                                                                                             

Veranstaltungen in anderen dauerhaft beheizten Gebäuden, z.B. Gemeindehäuser:

Es gilt das Vorgenannte entsprechend:

Luftumwälzungen durch Warmluft- oder Konvektionsheizungen u. ä. sollen vermieden und die Anlagen mindestens 30 Minuten vor Nutzungsbeginn abgeschaltet werden.

Die Räume sollen gleichmäßig beheizt werden. Da die Bauteile und Oberflächen insgesamt vorgewärmt sind, werden der Kaltluftabfall und Luftbewegungen durch Temperaturunterschiede geringer ausfallen.

Die üblichen Temperaturabsenkungen als Energiesparmaßnahme (Nachtabsenkung, max. 5 K) sind möglich, sollen aber rechtzeitig vor Nutzungsbeginn, unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten, beendet werden.

Vorhandene Lüftungsanlagen sollten nur betrieben werden, wenn diese regelmäßig gewartet wurden und den hygienischen Anforderungen entsprechen. Beim Betrieb ist darauf zu achten, dass nur Frischluft in den Raum geblasen wird.

Je nach Ausstattung des Raums, z.B. mit Holzeinbauten, Orgel usw., muss auch auf eine ausreichende Luftfeuchtigkeit geachtet werden.

Wenn sich Zugerscheinungen durch undichte Außenbauteile ergeben, sollte geprüft werden, ob provisorische Abdichtungsmaßnahmen möglich sind. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass eine ausreichende Lüftungsmöglichkeit der Räume erhalten bleibt.

Öffnungen zu kühleren Zonen (Foyer, Stuhllager, Teeküche) sollen geschlossen bleiben.

Bei längeren Veranstaltungen sollten Lüftungspausen gemacht werden, z.B. nach 30 bis 45 Minuten.

 

Dieses Rundschreiben finden Sie im Download-Bereich in der rechten Spalte unter der Rubrik KIRCHENGEBÄUDE, GEMEINDEHÄUSER UND GEMEINDEZENTREN. Diese Spalte wird nur auf einem PC oder Laptop rechts vom Text, auf Smartphones dagegen unterhalb dieser Meldung angezeigt.


18. September - Konfis in Coronazeiten

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Die Schulferien sind vorbei und der Konfis startet kommenden Mittwoch. An den Rahmenbedingungen hat sich (bis 11.09.2020) in den vergangenen zwei Monaten nichts Wesentliches geändert. Nach wie vor steht eine Frage bei allen Überlegungen im Mittelpunkt: Muss die Abstandregel in jedem Fall eingehalten werden?

Die CoronaVO des Landes Baden-Württemberg gibt dazu eine eindeutige Antwort. Aber man muss dazu (immer noch) mehrere Paragrafen zusammenlesen. Auf jeden Fall hat die überarbeitete CoronaVO das Tor für den Konfis geöffnet. Es gilt folgendes zu beachten:

  • Nach § 9 Abs. 1 der Allgemeinen Verordnung sind Ansammlungen bis zu 20 Personen (incl. der Mitarbeitenden) erlaubt. Dabei gibt es keinen Unterschied mehr zwischen öffentlichem Raum und einem weiteren außerhalb des öffentlichen Raums. Nach § 2 Abs. 2 der Allgemeinen Verordnung sind keine Abstandsregeln zu beachten. Ein Abstand von 1,5 Meter wird jedoch weiterhin empfohlen. Da der Konfis aber weniger eine Ansammlung, sondern vielmehr eine geplante Veranstaltung mit definiertem Anfang und Ende ist, kommt § 10 CoronaVO zum Tragen. Aber auch hier greift nach § 10 Abs. 2 die Ausnahmeregel für Veranstaltungen bis zu 20 Personen. Und auch hier gilt nach § 9 Abs. 1 in Verbindung mit § 2 Abs. 2 die Abstandsregel nicht. Sie bleibt aber grundsätzlich empfohlen.
  • Komplizierter und aufwendiger wird der Konfi-Unterricht ab 21 Personen. Die Mitarbeitenden sind mitzuzählen! Dann müssen sämtliche Hygieneanforderungennach § 4 CoronaVO eingehalten werden. Es muss zudem nach Maßgabe von § 5CoronaVO ein Hygienekonzept erstellt worden sein (was in Gemeindehäusern in aller Regel vorliegt) und es hat eine Datenerhebung nach § 6 CoronaVO zu erfolgen. Da die Daten durch die Konfi-Anmeldung bereits vorliegen, genügt zum Unterricht selbst eine einfache Anwesenheitsliste.
    Bei all dem gilt: Die Abstandsregel ist zwingend einzuhalten.

Bei Konfi-Freizeiten gilt es drei Formen zu unterscheiden:

a) Freizeit in einem bewirtschafteten Haus mit Vollpension (Jugendherbergen; Freizeitheime des EJW oder andere Träger; etc.). Diese Häuser haben ein Hygienekonzept. Die dort gemachten Vorgaben zur Handdesinfektion, zum Tragen des Mund- und Nasenschutzes und der Abstandswahrung, müssen von der Gruppe eingehalten werden.

b) Selbstversorgerhaus mit Hygienekonzept: Auch hier müssen die bestehenden Vorgaben zur Handdesinfektion, zum Tragen des Mund- und Nasenschutzes und der Abstandswahrung, von der Gruppe eingehalten werden. Hinzu kommen die dortigen Vorschriften zur Hygiene in den Räumlichkeiten. Im Blick auf Zubereitung und Ausgabe von Essen gilt – wenn es hier vom Hausträger keine nach der CoronaVO ausgearbeitete Anleitung gibt, die CoronaVO. Wir empfehlen eine zentrale Essensausgabe durch eine Person mit Mund-Nasen-Schutz.

c) Selbstversorgerhaus ohne Hygienekonzept: Hier soll § 3 der Verordnung des Sozialministeriums zur Eindämmung von Übertragungen des Virus SARS-CoV-2 (Coronavirus) bei Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit Anwendung finden. Die allgemeinen Hygienevorschriften u.a. bei der Zubereitung und dem Reichen von Speisen und Getränken sind zu beachten. Aktuell wird von der Nutzung eines Selbstversorgerhauses ohne Hygienekonzept abgeraten.

Bei allen Konfi-Veranstaltungen ist § 7 der CoronaVO „Zutritts- und Teilnahmeverbot“ einzuhalten.

Danach haben Mitarbeitende und Konfis keinen Zutritt

Was wird empfohlen?

Die 20er-Gruppengröße (incl. aller Mitarbeitenden) sollte eingehalten werden und bei größeren Konfi-Jahrgängen die Gruppe geteilt werden. Ebenfalls sollte die Größe des Gruppenraums ausgenutzt werden, um nach Möglichkeit 1,5 m Abstand einzuhalten. 

Ein verantwortungsvoller Methodeneinsatz: Singen und expressives Sprechen sollte in Gemeindehausräumen während der Pandemie vermieden werden.

Es wird angeregt, die Konfi-Freizeit eher gegen Ende der Konfi-Zeit im Frühjahr 2021 zu planen, z .Bsp. als Zeit für Konfirmationsvorbereitung.

Die Freizeit sollte, gerade wenn sie im Winter geplant ist, eher in einem bewirtschafteten Freizeithaus, denn in einem Selbstversorgerhaus durchgeführt werden.


Auf der Homepage des Landesjugendringsfinden sich die Vorschriften sehr gut und verständlich zusammengefasst und fortlaufend aktualisiert.

 

Dieses Rundschreiben finden Sie im Download-Bereich in der rechten Spalte unter der Rubrik KONFIRMATION. Diese Spalte wird nur auf einem PC oder Laptop rechts vom Text, auf Smartphones dagegen unterhalb dieser Meldung angezeigt.


24. Juli - Wiedereinführung Abendmahlsfeiern nach Corona

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Nach enger Abstimmung mit der Evangelischen Landeskirche in Baden hat das Kollegium des Evangelischen Oberkirchenrates beschlossen, Ihnen anhängenden Text zur Kenntnis zu geben, auf dessen Basis ab dem 7. Sonntag nach Trinitatis (26. Juli 2020) Abendmahlsfeiern wieder möglich sein werden. Dies ist insoweit besonders schön, weil im Zentrum des „Klangraums“ des 7. Sonntags nach Trinitatis ja das Heilige Abendmahl steht.

Insoweit ist die Bestimmung des Rundschreibens vom 2. Juli 2020 „Die Feier des Heiligen Abendmahls bleibt im öffentlichen Gottesdienst bis auf weiteres ausgesetzt.“ aufgehoben, die untenstehenden Hinweise zu Hygiene und Liturgie sind verbindlich. Nach wie vor ist in der Wissenschaft umstritten bzw. nicht hinreichend untersucht, welche Ausbreitungsbedingungen das Virus bei der Abendmahlsfeier haben könnte, aber mit den genannten Punkten scheint die Wiederaufnahme von Abendmahlsfeiern verantwortlich, zumal auch bislang aus der römisch-katholischen Kirche kein Übertragungsfall bekannt ist, der mit einer Eucharistiefeier zu tun haben könnte.

Noch einige allgemeine Hinweise zum Gottesdienst, die in den letzten Wochen immer wieder als Fragen gestellt wurden:

a) Gruppen von Menschen im Gottesdienst: im Rundschreiben vom 2. Juli 2020 ist an dem Punkt der Begriff „Haushalt“ versehentlich stehengeblieben, gemeint ist: „Familien und Haushalte im Sinne von Corona-Verordnung § 9 Abs. 2“. Mit anderen Worten: Familienangehörige, die direkt miteinander verwandt (in auf- oder absteigender Linie, oder als Geschwister, sowie die Ehe-, Lebens-  und sonstigen Partner dieser Personen) können beieinander sitzen. Zwischen den so gebildeten Gruppen bzw. zur nächsten Einzelperson gelten dann wieder 2 m Abstand.

b) Das Verbot, Gesangbücher auszulegen, ist nicht entfallen. Allerdings fällt es dann unter die Rubrik „Gegenstände, die von mehreren Menschen benutzt werden“ (jedenfalls über die Zeit) und unterliegt besonderer Hygienebeachtung. Empfohlen wird, die Plastikeinbände nach Gebrauch mit einem Desinfektionstuch abzuwischen.

c) Bislang galt, dass nicht laut gesprochen werden soll, sondern eher halblaut. Wenn jetzt „exspiratorisch“ gesprochen wird, ist das hinsichtlich des Aerosol-Ausstoßes dem Singen gleichzusetzen, von daher ist die Regelung, die jetzt gilt, konsequent. Die AG hat sich lange überlegt, ob sie im Freien auf die Maskenpflicht verzichten soll, sich dann aber dagegen entschieden, auch „um der Schwachen willen“.

Das Rundschreiben und die entsprechende Abendmahl Liturgie finden Sie im Download-Bereich in der rechten Spalte unter der Rubrik GOTTESDIENST. Diese Spalte wird nur auf einem PC oder Laptop rechts vom Text, auf Smartphones dagegen unterhalb dieser Meldung angezeigt.


22. Juli - Auslandsreisen und arbeitsrechtliche Folgen

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Das Rundschreiben und das beschreibbare Musteranschreiben zu den arbeitsrechtlichen Folgen bei symptomlosen Quarantäneregelungen und pandemiebedingten Reisewarnungen bei Auslandsaufenthalten finden Sie im Download-Bereich unter der Rubrik ARBEITSRECHT. Diese Spalte wird nur auf einem PC oder Laptop rechts vom Text, auf Smartphones dagegen unterhalb des Fließtextes angezeigt.


8. Juli - Hygienekonzept für Veranstaltungen in Gemeindehäusern

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Das beschreibbare Formular Infektionsschutzkonzept für einzelne Veranstaltungen/Gruppen und Kreise im Gemeindehaus  finden Sie in unserem Download-Bereich in der rechten Spalte unter der Rubrik KIRCHENGEBÄUDE, GEMEINDEHÄUSER UND GEMEINDEZENTREN. Bitte beachten Sie, dass diese Spalte nur auf einem PC oder Laptop rechts vom Text, auf Smartphones erst unterhalb des Fließtextes angezeigt wird.


2. Juli - Fortschreibung: Wiederaufnahme der Gottesdienste und Infektionsschutzkonzept Kirchenmusik

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Es ist – Gott sei Dank – inzwischen in der Coronakrise eine gewisse Entspannung eingetreten, die es uns ermöglicht, für unsere Gottesdienste manche Regelungen zu lockern. Vielen wird das nicht weit genug gehen, nicht alle Anliegen sind berücksichtigt, andere hätten sich vielleicht auch weiterhin mehr Vorsicht gewünscht. Insgesamt sind wir froh und dankbar, dass bislang das Schlimmste ausgeblieben ist. Wir danken ausdrücklich allen, die durch ihr Mittragen – auch wo es nicht einfach war, durch das kreative und maßvolle Einhalten der Vorschriften und vor allem ihr Gebet dazu beigetragen haben, dass Evangelium auch unter diesen Bedingungen verkündigt werden konnte.

Die nachfolgenden Punkte gelten ab Samstag, 4. Juli, also auch für Taufgottesdienste und Trauungen, die an diesem Tag gefeiert werden. Für den Sonntagsgottesdienst gilt die – gegenüber bisher leicht veränderte – Agende (Anlage 1: Einstweilige Gottesdienstordnung Predigtgottesdienst vom 01.07.2020)

Die neuen Regelungen, die in der Kollegialsitzung am 30.06.2020 beschlossen wurden, finden Sie in Anlage 2: Infektionsschutzkonzept; sie ersetzen die bisherigen und sind von der Struktur her etwas anders angeordnet, nämlich orientiert an der ab 1. Juli gültigen Corona-Verordnung der Landesregierung. Dies soll Ihnen das Zurechtfinden erleichtern. Gleichzeitig weisen wir darauf hin – hier sind oft Missverständnisse eingetreten – dass die untenstehenden Regelungen (soweit sie von denen des Landes abweichen) verbindlich sind, es besteht also keine Wahlmöglichkeit. Bei Gottesdiensten im Freien ist zudem zu beachten, dass das Hygieneschutzkonzept anders sein kann, hier kann auch die Ortspolizeibehörde andere Auflagen vorsehen.

Der Oberkirchenrat macht insbesondere auf folgende Punkte aufmerksam:

  • Der Abschnitt zu Kindergottesdiensten ist entfallen, sie können wieder gefeiert werden, es gelten die Hygienevorschriften für Gottesdienste, denn Kindergottesdienst ist öffentlicher Gottesdienst. Bitte beachten Sie, dass der Landesverband für Kindergottesdienst in Absprache mit den anderen Kindergottesdienststellen in der EKD hier noch zu Vorsicht rät, die Empfehlungen finden Sie unter https://www.kinderkirche-wuerttemberg.de/corona-empfehlungen-fuer-kindergottesdienste .
  • Der Gemeindegesang wird wieder eingeführt, allerdings unter eingeschränkten Bedingungen. Immer noch ist in der Wissenschaft nicht zweifelsfrei geklärt, welche Ansteckungsrisiken herrschen, daher ist beim gemeinsamen Singen und Sprechen ein geeigneter Mund-Nasen-Schutz verbindlich zu tragen.
  • Dass wieder gesungen wird, kostet den Preis, dass um der Vorsicht willen die Mindestabstände nicht verringert werden. Es bleibt also bei 2 m, Personen, die demselben Haushalt angehören, können enger beieinander sitzen. Dann muss aber zwischen dieser Gruppe und der nächsten oder der nächsten Person der Mindestabstand eingehalten werden.
  • Bitte beachten Sie auch das zeitgleich veröffentlichte „Infektionsschutzkonzept Kirchenmusik“, das weitere wichtige Hinweise enthält.
  • Die Regelungen hinsichtlich der Nutzung von Emporen sind nicht mehr in der Regelung, d.h. Emporen können – unter Wahrung der Regeln – genutzt werden. Manche Gemeinden berichten, dass bei Konfirmationen mehr Gemeindeglieder eingeladen werden können, wenn man Einzelpersonen und Paare auf die Empore setzt, die Familien aber ins Schiff. Auch die sorgsame Kalkulation von versetzten Gruppen in den Bankreihen kann überraschende Gewinne bringen.

Selbstverständlich ist der Oberkirchenrat weiterhin mit den anderen Kirchen im Land, mit der EKD und dem Land im Gespräch und beobachtet die Entwicklungen sorgsam. Sollte sich – in der einen oder anderen Richtung etwas ändern – werden wir zeitnah reagieren und Sie informieren.

Das Rundschreiben finden Sie zusammen mit den Anlagen zum Predigtgottesdienst und dem Infektionsschutzkonzept unter der Rubrik GOTTESDIENST sowie die Fortschreibung des Infektionsschutzkonzepts Kirchenmusik unter der Rubrik KIRCHENMUSIK im Download-Bereich in der rechten Spalte.  Bitte beachten Sie, dass diese Spalte nur auf einem PC oder Laptop rechts vom Text, auf Smartphones erst unterhalb des Fließtextes angezeigt wird.

Aktualisiert am 24.7.2020. 


26. Juni - Hinweise zur Anwendung der neuen Corona-Verordnung

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Zum 1. Juli 2020 tritt die komplett überarbeitete neue Corona-Verordnung des Landes in Kraft. Der Verordnungstext ist nun besser lesbar und freier von Widersprüchen. Nachstehend werden die Regelungen zusammengefasst und mit Beispielen aus der kirchlichen Praxis versehen. Außerdem werden die wichtigsten Fragen aus dem kirchlichen Kontext beantwortet.

Arbeitsrecht

Allgemein gilt das Rundschreiben vom 22.06.2020 (AZ 25.0-10-V62/6 - Informationen über den weiteren Umgang mit den sogenannten Risikogruppen in der Landeskirche).

Bei Veranstaltungen und in Betrieben nach § 14 Corona-Verordnung haben Dienst- und Arbeitgeber dafür Sorge zu tragen, dass die Infektionsgefährdung der Mitarbeitenden unter den Bedingungen am Arbeitsplatz minimiert werden.

Es wird empfohlen, sich daran auch in anderen Bereichen zu orientieren.

Eine Risikominimierung kann beispielsweise durch die Erleichterung der Arbeit im Homeoffice geschehen, durch eine rollierende Mischung von Präsenztagen und Homeoffice, durch die Anordnung des Tragens von Mund-Nasen-Bedeckungen, deren Zurverfügungstellung verpflichtend ist, durch regelmäßiges Lüften der Räumlichkeiten und die verstärkte Nutzung digitaler Austauschformate, insbesondere Microsoft-Teams. Empfohlen wird, den Arbeitsalltag gemeinsam entsprechend zu gestalten. Die persönliche Hygiene von Beschäftigten ist durch die Möglichkeit zur Handdesinfektion oder zum Händewaschen am Arbeitsplatz sicherzustellen; eingesetzte Utensilien sind regelmäßig zu desinfizieren. Dienst- und Arbeitgeber sind verpflichtet, die Mitarbeitenden umfassend zu informieren und zu unterweisen, insbesondere mit Hinweis auf die durch die Corona-Pandemie bedingten Änderungen der Arbeitsabläufe und Vorgaben.

Beschäftigte, bei denen aufgrund ärztlicher Bescheinigung die Behandlung einer Erkrankung mit COVID-19 aufgrund persönlicher Voraussetzungen nicht oder nur eingeschränkt möglich ist oder bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf einer Erkrankung mit COVID-19 vorliegt, dürfen nach § 8 Absatz 1 Nr. 5 Corona-Verordnung nicht für Tätigkeiten mit vermehrtem Personenkontakt und nicht für Tätigkeiten eingesetzt werden, bei denen der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

In den Fällen des § 8 Absatz 1 Nr. 5 Corona-Verordnung darf zweckgebunden eine Verarbeitung der entsprechenden personenbezogenen Daten erfolgen. Sobald ihre Speicherung nicht mehr erforderlich ist, sind diese Daten zu löschen. Gleiches gilt anlasslos eine Woche nach einem möglichen Außerkrafttreten der Corona-Verordnung. Dies gilt unmittelbar bei Beschäftigten, die bei Veranstaltungen oder in Betrieben nach § 14 Corona-Verordnung eingesetzt werden.

Ausschluss von Erkrankten oder deren Kontakten

Menschen, die Symptome einer Covid-19-Erkrankung aufweisen oder weniger als 14 Tage zurück in Kontakt mit einem an Covid-19 erkrankten Menschen standen, sollten von Ansammlungen oder Veranstaltungen ausgeschlossen werden. Bei Veranstaltungen mit mehr als 20 Personen ist der Ausschluss nach der Corona-Verordnung grundsätzlich zwingend.

Betriebe nach § 14 Corona-Verordnung

Betriebe nach § 14 Corona-Verordnung sind:

  • Hochschulen, Akademien nach dem Akademiengesetz, Landesbibliotheken, Archive und Studierendenwerke,
  • Kunst- und Kultureinrichtungen sowie Kinos,
  • Musikschulen, Kunstschulen und Jugendkunstschulen,
  • Pflegeschulen, Schulen für Gesundheitsfachberufe, Fachschulen für Sozialwesen, Schulen für Tätigkeiten im Rettungsdienst und Weiterbildungs- und Fortbildungsstätten der Pflege- und Gesundheitsfachberufe im Zuständigkeitsbereich des Sozialministeriums,
  • Fahrschulen einschließlich der Abnahme der theoretischen und praktischen Prüfungen,
  • sonstige Bildungseinrichtungen und -angebote jeglicher Art einschließlich der Durchführung von Prüfungen, soweit nicht in § 16 Absatz 1 aufgeführt,
  • öffentliche und private Sportanlagen und Sportstätten einschließlich Fitnessstudios und Yogastudios sowie Tanzschulen und ähnliche Einrichtungen,
  • Einzelhandelsbetriebe, mit Ausnahme der Anforderungen des § 6,
  • Friseur-, Massage-, Kosmetik-, Sonnen-, Nagel-, Tattoo- und Piercingstudios sowie medizinische und nicht medizinische Fußpflegeeinrichtungen,
  • das Gastgewerbe* einschließlich gastgewerblicher Einrichtungen und Leistungen im Sinne des § 25 Gaststättengesetz,
  • Vergnügungsstätten einschließlich Spielhallen, Spielbanken und Wettvermittlungsstellen,
  • Beherbergungsbetriebe,
  • Messen und
  • Freizeitparks.

*„Gastgewerbe“ im Sinne von § 14 Nr. 10 Corona-Verordnung

Werden bei kirchlichen Veranstaltungen Getränke oder Speisen mit Gewinnerzielungsabsicht angeboten („Gastgewerbe“ im Sinne von § 14 Nr. 10 CoronaVO), müssen zusätzlich zu den allgemeinen Hygieneanforderungen (§§ 2, 3 CoronaVO) die Hygieneanforderungen nach § 4 CoronaVO (d.h. u.a. regelmäßige Reinigung von Oberflächen und Gegenständen, die häufig berührt werden sowie Reinigung und Desinfektion von Gegenständen, die bestimmungsgemäß in den Mund genommen werden, nachdem diese von einer Person benutzt wurden) eingehalten werden, ein Hygienekonzept erstellt (§ 5 CoronaVO) und eine Datenerhebung (§ 6 CoronaVO) durchgeführt werden.  Außerdem gilt das Zutritts- und Teilnahmeverbot nach § 7 CoronaVO.

Gottesdienst

§ 12 Corona-Verordnung betrifft religiöse Veranstaltungen, im Wesentlichen also Gottesdienste und damit auch alle Kasualien. Die Landesregierung betont im Rahmen der verfassungsrechtlich garantierten Freiheit der Religionsausübung, dass die konkrete Umsetzung infektionsschützender Maßnahmen bei den Religionsgemeinschaften liegt, die deshalb ein Schutzkonzept zu erarbeiten haben. Die Kirchen haben ihre Schutzkonzepte im Hinblick auf deren Wirksamkeit mit der Landesregierung abgestimmt. Nach der neuen Corona-Verordnung gibt es nun keine zahlenmäßigen Beschränkungen der Zahl der Gottesdienstbesucher mehr, auch nicht bei Bestattungen. Allerdings ist das Hygieneschutzkonzept vor Ort nach Maßgabe der Hygieneanforderungen des § 4 Corona-Verordnung zu erstellen. Für Bestattungen ist ein Hygieneschutzkonzept nicht erforderlich.

Im Übrigen gelten die Regelungen des Rundschreibens vom 14.05.2020 (AZ 50.10 Nr. 50.10-03-V18/1.1 – Fortschreibung: Wiederaufnahme der Gottesdienste) fort. Dieses wird zeitnah überarbeitet. Bis dahin bleibt es also insbesondere bei

a) der Abstandsregelung von 2m. Diese beruht auf einer Absprache mit der Landesregierung. Nach allem, was wir wissen, kommt es in geschlossenen Räumen vor allem darauf an, dass jeder Mensch hinreichend Luft um sich und über sich hat, die er verbrauchen kann, ohne mit Aerosolen anderer in Kontakt zu kommen. Ein größerer Abstand ist schon deshalb sinnvoll, weil die Zeitdauer des Kontaktes in einem Gottesdienst mit 30 – 40 Minuten relativ lang ist und unter den Virologen noch keine Einigkeit besteht, welchen Einfluss der Zeitfaktor auf die Ansteckungsgefahr hat. Die kirchliche Abstandsregelung erleichtert in jedem Fall die ins Auge gefasste Wiederaufnahme des Gemeindegesangs.

b) den Regelungen zu Musik, Chor, Singen und Bläsern im Gottesdienst sowohl im Kirchengebäude als auch unter freiem Himmel. Hierzu warten wir noch auf eine Rückmeldung der Gesundheitsbehörden. Wir informieren Sie umgehend, wenn sich hier etwas Neues ergibt.

Hausbesuche

Ein Einzelbesuch wäre nach den aktuellen Regelungen möglich. Wir raten aber dazu, zunächst einmal anzurufen und sich vorsichtig vorzutasten, ob ein persönlicher (physischer) Besuch überhaupt erwünscht ist oder gerne noch verschoben würde.

Auch in einem Telefonat oder Videochat können die Aufmerksamkeit und andere Anliegen, vor allem geistliche Aspekte eines Besuchsdienstes angemessen umgesetzt werden. Das kann durch den Einwurf von Karten oder anderen Printprodukten ergänzt werden.

Hygieneanforderungen (für alle kirchlichen Gebäude – Kirchen und Gemeindehäuser…)

Hygieneanforderungen sind im kirchlichen Kontext insbesondere:

  • die Begrenzung der Personenzahl auf Grundlage der räumlichen Kapazitäten und die Regelung von Personenströmen und Warteschlangen, damit eine Umsetzung des Mindestabstands ermöglicht wird,
  • die regelmäßige und ausreichende Lüftung von Innenräumen, die dem Aufenthalt von Personen dienen, sowie die regelmäßige Wartung von Lüftungsanlagen,
  • die regelmäßige Reinigung von Oberflächen und Gegenständen, die häufig von Personen berührt werden,
  • die Reinigung oder Desinfektion von Gegenständen, die bestimmungsgemäß in den Mund genommen werden, nachdem diese von einer Person benutzt wurden,
  • das Vorhalten von Handwaschmittel in ausreichender Menge sowie von nicht wiederverwendbaren Papierhandtüchern, alternativ Handdesinfektionsmittel oder andere gleichwertige hygienische Handtrockenvorrichtungen,
  • den Austausch ausgegebener Textilien, nachdem diese von einer Person benutzt wurden,
  • eine rechtzeitige und verständliche Information über Zutritts- und Teilnahmeverbote, Abstandsregelungen und Hygienevorgaben, Reinigungsmöglichkeiten für die Hände, eine eventuell bestehende Möglichkeit bargeldlosen Bezahlens (etwa Online-Spenden) sowie einen Hinweis auf gründliches Händewaschen in den Sanitäranlagen.

Hygienekonzept

Im Hygienekonzept (§ 5 Corona-Verordnung) sind nach den konkreten Umständen des Einzelfalles, also der Situation vor Ort, die Anforderungen des Infektionsschutzes zu berücksichtigen. Insbesondere ist darzustellen, wie die Hygieneanforderungen (§ 4 Corona-Verordnung) eingehalten werden.

Kindergottesdienst

Das Rundschreiben vom 14. Mai 2020 sah vor, dass Kindergottesdienste ausgesetzt bleiben bis zur Öffnung der Kindertagesstätten. Kindertageseinrichtungen dürfen nun wieder öffnen, so dass auch separate Kindergottesdienste gefeiert werden können, die aber – soweit möglich – im Einklang mit den Bestimmungen für Gottesdienste gefeiert werden sollen, also auch unter Beachtung des Mindestabstands.

Kindertageseinrichtungen

Zu den Kindertageseinrichtungen wird auf die gesonderten Orientierungshinweise des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport vom 23.06.2020 hingewiesen.

Kirchenmusik

Hier wird empfohlen, im Rahmen der verpflichtenden Vorgaben für Ansammlungen und Veranstaltungen das Infektionsschutzkonzept für die kirchenmusikalische Arbeit in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg des Amtes für Kirchenmusik vom 18.06.2020 zu berücksichtigen.

Konfirmandenunterricht

Immer wieder tauchen Fragen, ob, aber vor allem wie Konfi-Unterricht möglich ist. Insbesondre taucht immer wieder die Frage auf: Muss die Abstandregel in jedem Fall eingehalten werden? Die Corona-Verordnung gibt dazu eine eindeutige Antwort, aber man muss dazu immer mehrere Paragraphen zusammenlesen.

Wer in den Wochen bis zu den Sommerferien Zusammenkünfte mit Konfirmandinnen und Konfirmanden, seien es die des „alten“ Jahrgangs 2019/2020 oder die des „neuen“ Jahrgangs 2020/2021, plant, sollte die folgenden Regelungen kennen und beachten:

• Nach § 9 Abs. 1 der Allgemeinen Verordnung sind Ansammlungen bis zu 20 Personen erlaubt. Dabei gibt es keinen Unterschied mehr zwischen öffentlichen Raum und außerhalb des öffentlichen Raums. Nach § 2 Abs. 2 der Allgemeinen Verordnung sind hierbei keine Abstandsregeln zu beachten. Ein Abstand von 1,5 Meter wird jedoch empfohlen. Die Abstandsregel ist für Ansammlungen von Menschen bis 20 Personen nicht vorgeschrieben, aber natürlich empfohlen. Da der Konfis, aber weniger eine Ansammlung, sondern vielmehr eine geplante Veranstaltung mit definiertem Anfang und Ende ist, kommt § 10 CoronaVO zum Tragen. Aber auch hier greift nach § 10 (2) die Ausnahmeregel für Veranstaltungen bis zu 20 Personen. Auch hier gilt nach § 9 (1) in Verbindung mit § 2 (2) die Abstandsregel nicht.

• Etwas komplizierter und aufwendiger wird der Konfi-Unterricht ab 21 Personen. Die Mitarbeitenden sind dabei natürlich mit zu zählen. Dann müssen sämtliche Hygieneanforderungen nach § 4 CoronaVO eingehalten werden, es muss nach Maßgabe von § 5 ein Hygienekonzept zuvor erstellt worden sein (was in Gemeindehäusern in aller Regel vorliegt) und es hat eine Datenerhebung nach § 6 erfolgen. Und vor allem: Die Abstandsregel ist zwingend einzuhalten.

Auf der Homepage des Landesjugendrings finden sich die Vorschriften sehr gut und verständlich zusammengefasst, und fortlaufend aktualisiert.

Sitzungen

Sitzungen von Gremien kirchlicher Körperschaften, der Mitarbeitervertretungen und sonstiger der Aufrechterhaltung des Arbeits-, Dienst- oder Geschäftsbetriebs dienender Ansammlungen sind grundsätzlich zulässig. Ein Hygienekonzept ist nicht erforderlich. Empfohlen wird gleichwohl, soweit wie möglich auf digitale Sitzungsformate auszuweichen.

Veranstaltungen und Ansammlungen mit bis zu 20 Personen

Ansammlungen und Veranstaltungen von bis zu 20 Personen sind zulässig. Beispiel: kirchliche Jugendgruppen und Hauskreise der Kirchengemeinde. In kirchlichen Räumen oder wenn die Kirche Veranstalter ist, wird die Einhaltung der Abstandsregeln dringend empfohlen. Daraus ergibt sich, dass solche Veranstaltungen und Ansammlungen nur in Räumlichkeiten möglich sind, die unter Einhaltung der Abstandsregelungen Raum für eine solche Personenzahl bieten. Ebenfalls dringend empfohlen wird, die Fenster geöffnet zu halten, mindestens jedoch solche Räumlichkeiten regelmäßig zu durchlüften. Die Einhaltung der sonstigen Hygienevorschriften einschließlich des Tragens von einfachen Mund-Nasen-Abdeckungen wird empfohlen.

Bei allen Veranstaltungen sollte stets die Sicherheit der betroffenen etwaig besonders vulnerabler Personen (z. B. vorerkrankte Personen oder Ältere) im Blick gehalten werden und ggf. auch über vorgegebenen Mindestmaßnahmen entsprechende weitergehende Sicherheitsvorkehrungen überlegt werden. So kann z. B. der Mindestabstand erhöht werden. Dies kann im Rahmen des Hausrechtes auch von Personen verlangt werden, an die kirchliche Räume „nur“ für eigene Zwecke überlassen werden (z. B. Gewährleistung einer Flächendesinfektion nach der Überlassung u.a.).

Veranstaltungen mit mehr als 20 Personen

Bei Veranstaltungen mit mehr als 20 Personen, jedoch weniger als 100 Personen sind darüber hinaus die Hygieneanforderungen nach § 4 Corona-Verordnung einzuhalten und entsprechende Hygienekonzepte zu erstellen, die den Behörden auf Verlangen vorzulegen sind. Außerdem ist zur Nachverfolgung von Infektionsketten eine Datenerhebung durchzuführen. Handelt es sich um eine private Veranstaltung (z.B. eine private Feier), bedarf es hierfür keines Hygienekonzepts. Unter diesen Voraussetzungen für nicht private Veranstaltungen sind auch solche mit bis zu 250 Personen zulässig, wenn zusätzlich

1. den Teilnehmenden für die gesamte Dauer der Veranstaltung feste Sitzplätze zugewiesen werden und

2. die Veranstaltung einem im Vorhinein festgelegten Programm folgt.

Bei der Bemessung der Teilnehmerzahlen bleiben Beschäftigte und sonstige Mitwirkende an der Veranstaltung außer Betracht. Wer die Erhebung seiner Daten verweigert, ist von der Teilnahme auszuschließen. Das Tragen von Mund-Nasen-Abdeckungen wird empfohlen.

Verantwortlichkeit

Verantwortlich für die Vorlage von Hygienekonzepten und deren Umsetzung sowie für die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben ist der Veranstalter, also etwa bei Gemeindeveranstaltungen die Kirchengemeinde.

Vorgaben der örtlichen Behörden

Die Corona-Verordnung stellt es den örtlichen Behörden weiterhin frei, strengere Auflagen für Veranstaltungen zu erlassen oder auch Ausnahmen zu genehmigen, so dass leider eine generelle Übersicht über die Voraussetzungen zur Durchführung von Veranstaltungen nicht möglich ist. Im Zweifel raten wir dazu, sich mit den örtlichen Behörden (Ordnungsamt/Gesundheitsamt) ins Benehmen zu setzen.

Diese Zusammenstellung finden Sie auch zum Download im Download-Bereich in der rechten Spalte. Bitte beachten Sie, dass diese Spalte nur auf einem PC oder Laptop rechts vom Text, auf Smartphones erst unterhalb des Fließtextes angezeigt wird.

Aktualisiert am 24.7.2020


18. Mai - Entschädigungen bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Schul- und Kitaschließungen

Pixabay/elk-wue.de

Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) schützt die Bevölkerung in Deutschland. Es bietet zudem finanzielle Entschädigungen für Menschen, die von den gegenwärtigen Schutzmaßnahmen der Corona-Pandemie betroffen sind.  

Den Link zu den Anträgen bei Schul- und Kitaschließungen sowie bei Quarantäne oder Tätigkeitsverbot finden Sie in der rechten Spalte. Bitte beachten Sie, dass die Link-Liste bei mobilen Geräten unterhalb der Meldungen angezeigt wird.


15. Mai - Handreichung zur Konfi-Arbeit in Zeiten der Corona-Pandemie

Pixabay/elk-wue.de

In der Zeit zwischen Pfingst- und Sommerferien beginnt üblicherweise das Konfi-Jahr. Nach bisherigem Kenntnisstand gelten die absoluten Beschränkungen der aktuellen Corona-Verordnung bis zum Ende der Pfingstferien am 14. Juni 2020 (siehe Dokument der CoronaVO im Download-Bereich in der rechten Spalte). Es ist davon auszugehen, dass deren Gültigkeit in modifizierter Form verlängert werden wird. Auch bei einer vollkommenen Aufhebung der Kontaktbeschränkungen werden Abstandsregel und Hygieneauflagen bis zur Impfung der Bevölkerung gegen Covid 19 Gültigkeit behalten. Das wird nach seriösen, wissenschaftlichen Prognosen frühestens im Frühjahr 2021 der Fall sein. Somit sind Präsenzveranstaltungen in Gebäuden der Ev. Landeskirche in Württemberg auf absehbare Zeit nur unter Beachtung der Abstandsregel und der Hygieneauflagen möglich. Das sind die derzeitigen Rahmenbedingungen.

Die Konfi-Arbeit ist dabei in dreifacher Hinsicht betroffen:

1. Begleitung des Konfirmations-Jahrgangs 2019/2020

2. Beginn und Gestaltung der Konfi-Arbeit mit dem Konfirmationsjahrgang 2020/2021

3. Planung, Terminierung und Gestaltung der Konfirmationsfeiern

Die Hinweise und Leitlinien des Oberkirchenrats, wie die Konfi-Arbeit gestaltet werden kann, finden Sie im Download-Bereich in der rechten Spalte. Bitte beachten Sie, dass der Download-Bereich bei mobilen Geräten unterhalb der Meldungen angezeigt wird.


9. April - Geschützt vor Corona, bedroht in der Familie

Experten rechnen mit Zunahme von häuslicher Gewalt - Hier gibt's Hilfe

Pixabay/elk-wue.de

Ursula Kress, Beauftragte für Chancengleichheit im Oberkirchenrat der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und Ansprechpartnerin in Fällen sexualisierter Gewalt, befürchtet für die nächste Zeit einen deutlichen Anstieg von Fällen häuslicher Gewalt. Denn: „Die Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus führen zu erheblichen familiären Belastungen.“

Ihre Sorge teilt sie mit vielen anderen Experten. So sagte der Berliner Paartherapeut und Beziehungscoach Hergen von Huchting gegenüber dem „Tagesspiegel“: „Die häusliche Gewalt wird steigen, das ist jetzt schon klar. In China schnellten nach vier Wochen Quarantäne die Scheidungsraten in die Höhe.“

Kontaktadressen für Hilfesuchende

Besonders groß sei das Risiko für Frauen, erklärt Ursula Kress.  Es könnten aber auch Kinder und Männer von häuslicher Gewalt betroffen sein.  Sie hat deshalb zusammengetragen, an welche Kontaktadressen sich Hilfesuchende in Baden-Württemberg wenden können.

Mehr Informationen und sämtliche Adressen finden Sie im Artikel auf der Startseite Der Link steht unter diesem Text.

Psychologie für Zuhause

Auch die Landesstelle der Psychologischen Beratungsstellen in der Evangelischen Landeskirche möchte einen Beitrag zur aktuellen Situation leisten. Auf ihremYoutube-Kanal veröffentlichen sie immer montags, mittwochs und freitags das neue Format „Psychologie für Zuhause“. Die Playlist finden Sie HIER.

In kurzen Videobeiträgen behandelt Diplom-Psychologin Susanne Bakaus Themen wie Gefühle, Beziehungen und den Umgang damit. Die Filmchen richten sich bewusst auch an Menschen, die sich zuvor noch nicht mit Psychologie beschäftigt haben.

  • Aktuelle Corona-Verordnung des Landes
    • CoronaVO_23. Juni_gültig ab 6. August
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      Info: 319 KB | PDF
      17.09.2020

  • Hinweise zur Anwendung der Corona-Verordnung des Landes
    • Hinweise zur Anwendung der CoronaVO des Landes_Stand 24. Juli
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      Info: 149 KB | PDF
      24.07.2020

  • Risikogruppen
    • Rundschreiben_Weiterer Umgang mit den sogenannten Risikogruppen in der Landeskirche_22. Juni
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      Info: 28 KB | PDF
      24.06.2020

    • FAQ Abfrage Risikogruppe_11. Mai
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      Info: 106 KB | PDF
      13.05.2020

  • Arbeitsrecht
    • FAQ - Arbeitsrechtliche Folgen der Corona-Epidemie_3. August
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      Info: 226 KB | PDF
      03.08.2020

    • Rundschreiben - Arbeitsrechtliche Folgen_Urlaubzeit während der Pandemie_17. Juli
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      Info: 79 KB | PDF
      22.07.2020

    • Musteranschreiben - Arbeitsrechtliche Folgen_Urlaub während der Pandemie_16. Juli
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      Info: 16 KB | DOCX
      22.07.2020

    • Arbeitsrechtliche Regelung zur Entgeltfortzahlung bei Arbeitsbefreiung wegen Kinderbetreuung_23. April
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      Info: 117 KB | PDF
      27.04.2020

  • Kirchengebäude, Gemeindehäuser und Gemeindezentren
    • Rundschreiben_Empfehlungen zum Heizen und Lüften während der Corona-Pandemie_21. September
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      Info: 144 KB | PDF
      23.09.2020

    • Infektionsschutzkonzept für Veranstaltungen/Gruppen und Kreise im Gemeindehaus_8. Juli
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      Info: 26 KB | DOCX
      08.07.2020

    • Rundschreiben - Öffnung von Gemeindehäusern und Gemeindezentren_16. Juni
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      Info: 90 KB | PDF
      16.06.2020

    • Mustervereinbarung für die Gemeindehausnutzung durch Dritte_18. Mai
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      Info: 21 KB | DOCX
      10.06.2020

    • Rundschreiben zur Öffnung der Gemeindehäuser und Gemeindezentren_11. Mai
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      Info: 36 KB | PDF
      11.05.2020

  • Gottesdienst
    • Rundschreiben Wiedereinführung Abendmahlsfeiern nach Corona_23. Juli
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      Info: 93 KB | PDF
      24.07.2020

    • Abendmahl Liturgie_23. Juli
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      Info: 61 KB | PDF
      24.07.2020

    • Rundschreiben Fortschreibung Wiederaufnahme Gottesdienste_2. Juli_aktualisiert 24. Juli
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      Info: 146 KB | PDF
      24.07.2020

    • Rundmail OKR Dezernat 1.1._Gottesdienste - Kindergottesdienste - Konfirmandenunterricht_18. Juni
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      Info: 361 KB | PDF
      19.06.2020

    • Formular Anwesenheitserfassung Gottesdienst_18. Mai
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      Info: 26 KB | DOCX
      19.05.2020

    • Brief Landesbischöfe Gottesdienste_30. April
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      Info: 72 KB | PDF
      02.05.2020

    • Hygienehinweise für Gottesdienste_30. April
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      Info: 64 KB | PDF
      30.04.2020

    • Gliederungspunkte für ein Infektionsschutzkonzept_30. April
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      Info: 60 KB | PDF
      30.04.2020

    • Corona-Verordnung: Maßgaben zur Anwendung von § 3 - Gottesdienste und andere religiöse Veranstaltungen_20. März
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      Info: 233 KB | PDF
      20.03.2020

  • Kirchenmusik
    • Fortschreibung Infektionsschutzkonzept Kirchenmusik_2. Juli
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      Info: 149 KB | PDF
      02.07.2020

    • Veranstaltung und Probe_Erhebungsbogen zur Nachverfolgung von Infektionsketten_18. Juni
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      Info: 23 KB | DOCX
      26.06.2020

  • Konfirmation
    • Rundschreiben lajupf_Konfis in Coronazeiten_10. September
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      Info: 116 KB | PDF
      23.09.2020

    • Rundmail OKR Dezernat 1.1._Gottesdienste - Kindergottesdienste - Konfirmandenunterricht_18. Juni
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      Info: 361 KB | PDF
      19.06.2020

    • Handreichung zur Konfi-Arbeit in Zeiten der Corona-Pandemie_6. Mai
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      Info: 167 KB | PDF
      15.05.2020

  • Kindertageseinrichtungen
    • Kindertageseinrichtungen in BW_Orientierungshinweise_23. Juni
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      Info: 661 KB | PDF
      26.06.2020

    • Anmeldebogen für die erweiterte Notbetreuung_9. Mai
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      Info: 90 KB | PDF
      11.05.2020

    • Rundschreiben - Hinweise zu Elternbeiträgen, Kurzarbeit und SodEG v.a. bei Kindertageseinrichtungen_28. April
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      Info: 43 KB | PDF
      28.04.2020

    • Liste zur Erfassung von Kindern in der Notbetreuung_23. April
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      Info: 23 KB | XLSX
      23.04.2020

    • Corona-Gefährdungsbeurteilung in Kindertagesstätten_22. April
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      Info: 30 KB | DOCX
      24.04.2020

  • Freizeiten
    • Handreichung für Freizeitarbeit 2020 im EJW-Kontext_28. April
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      Info: 254 KB | PDF
      28.04.2020

  • Desinfektion und Hygiene
    • Desinfektionsmittel-Liste Robert Koch-Institut_23. April
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      Info: 307 KB | PDF
      23.04.2020

    • Handlungshilfe VBG - Umgang mit Mund-Nase-Bedeckung_23. April
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      Info: 41 KB | PDF
      04.05.2020