Religion - ein gefragtes Fach

An öffentlich-allgemeinbildenden Schulen im Bereich der Evangelischen Landeskirche in Württemberg wurden im Schuljahr 2015/16 jede Woche fast 27.000 Stunden Evangelische Religionslehre erteilt.  Fast 10.000 Stunden (36,5 %) davon sind von kirchlichen Lehrkräften erteilt worden. Der Anteil der staatlich erteilten Wochenstunden ist von 56,7% im Schuljahr 1996/97 auf aktuell 63,5 % gestiegen. 

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Die Gesamtschülerzahl an den öffentlichen allgemein bildenden Schulen ist wie auch die Zahl der Schüler im evangelischen Religionsunterricht gegenüber dem Vorjahr weiter gesunken. Auffallend ist dabei der kontinuierlich sinkende Anteil evangelischer Schülerinnen und Schüler an der Gesamtschülerschaft (aktuell 36,3 % gegenüber 42,2 % im SJ 2006/2007). Dem gegenüber steht eine stetig wachsende Zahl nicht-evangelischer Schüler, die aus eigenem Wunsch am evangelischen Religionsunterricht (RU) teilnehmen. Ihr Anteil beträgt 23,9 % der insgesamt am ev. RU teilnehmenden Kinder und Jugendlichen aus. 

Die Anzahl der Abmeldungen vom Evangelischen Religionsunterricht ist seit Jahren stabil bei 3,4 %. 

Ca. 7.850  evangelische Schülerinnen und Schüler  können, vorwiegend aufgrund regionaler Gegebenheiten, keinen ev. Religionsunterricht erhalten. Dies sind 3,8 % der evang. Schülerinnen und Schüler

Aufgabe Unterrichtsversorgung

Staatliche und kirchliche Lehrkräfte helfen mit, dass die fast eine Million Schülerinnen und Schüler in allen Bereichen in Baden-Württemberg guten Religionsunterricht (evangelisch und römisch-katholisch) erhalten. Nur durch den Einsatz kirchlicher Lehrkräfte kann die Unterrichtsversorgung als beinahe gesichert betrachtet werden. Dabei setzen die Kirchen in erheblichem Umfang (fast 40%) kirchliche Lehrkräfte ein.

Ansprechpartner

Wolfgang Kalmbach

Kirchenrat Referat 2.1: Religionsunterricht, Schule und Bildung

Gänsheidestraße 4
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Tel.
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Fax
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