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Donnerstag, 30. Juni


Vier Dimensionen von Frieden

Die Synodale Ruth Rapp berichtete von der Internationalen Ökumenischen Friedenskonvokation, die im Mai dieses Jahres in Kingston/Jamaika stattfand. An der Konferenz nahmen insgesamt 1000 Delegierte aus aller Welt teil. Der Landesbischof hatte während der Frühjahrssynode 13 Männer und Frauen aus Württemberg nach Jamaika entsandt.
Inhalt der Konferenz war die Beschäftigung in Gruppen und Plenum mit dem Thema Frieden im Hinblick auf Gemeinschaft, Umwelt, Wirtschaft und Frieden zwischen den Völkern.
„Es wurde deutlich, dass alle vier Themenfelder eng zusammenhängen“, sagte Rapp. Die württembergische Reisegruppe habe viele Menschen getroffen und von ihren Problemen erfahren, die sie friedlich zu lösen versuchten. Armut, Kriminalität und Raubbau an der Natur sind nur einige davon. „Es ist wichtig, dass wir die Botschaften dieser Menschen hören“, betonte die Synodale. Die Konvokation sei ein „Erntedankfest und gleichzeitig Abschluss der Dekade zur Überwindung von Gewalt“ gewesen. Die Friedensarbeit solle aber fortgesetzt werden, so Rapp.
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Kurse zum Glauben unterstützen?

Der Antrag 26/11, die Landeskirche möge Werbungskosten für das EKD-Projekt "Kurse zum Glauben" diejenigen Gemeinden, Bezirke oder Regionen zu einem Drittel bis zu einer Höhe von 2.000 Euro übernehmen, wurde an den Finanzausschuss verwiesen. 


Voten der Gesprächskreise

"Mittelfristplanung bedeutet auch langfristige Planung der kirchlichen Arbeit", sagte Andreas Schäffer für die "Lebendige Gemeinde". Neben der energetischen Sanierung solle auch die Substanzerhaltungsrücklage der Gemeinden im Blick bleiben. Kirche habe den Auftrag, zu den Menschen zu gehen und ihnen zu dienen. Dies gehe nicht ohne finanzielle Mittel. Er kritisierte, dass die Landeskirche das EKD-Projekt "Erwachsen glauben" kaum fördere. Um jede Pfarrstelle müsse gerungen werden, um kirchliche Präsenz vor Ort dauerhaft zu gewährleisten.

Anita Gröh sprach für die "Offene Kirche". Sie betonte in ihrer Rede, die Gebäude bestimmten zu zwei Dritteln die Investitionen der Kirche. Sie begrüßte das Immobilienkonzept, das auf der Sommertagung vorgestellt worden war. Außerdem müsse Kirche über die Umsetzung ihres Auftrages nachdenken. Es sei kontraproduktiv, die "Gehstruktur" der Kirche zurück zu fahren. Konkret kritisierte sie die Kürzungen beim Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt, die im November 2010 beschlossen worden waren. Außerdem sprach sie sich für eine weitere Stelle für das landeskirchliche Fundraising aus. Außerdem brauche die Kirche zusätzlich zum PfarrPlan eine Strukturplanung.

"Das ist unser Problem, dass wir noch zu gut ausgestattet sind", sagte Reinhard Kafka für "Evangelium und Kirche". So sei die Situation in Sachen Immobilien noch nicht befriedigend. Ausdrücklich lobte er die Strukturanpassungen beispielsweise an der Evang. Akademie in Bad Boll. Er beobachte Tendenzen eines Auseinandertriftens von Diakonie und Kirche. Er betonte, dass die Landeskirche sich aus allen Bevölkerungsschichten und unterschiedlichen Frömmigkeitsformen zusammensetzt.Er wünsche sich einen Schuss mehr Motivation und Engagement für die Kirche der Zukunft.


Markus Munzinger sagte für "Kirche für morgen", dass der Mitgliederschwund in der Kirche ein Hauptproblem sei. Deshalb begrüße er es ausdrücklich, dass ein Konzept zur Mitgliedergewinnung erarbeitet werde. Wir freuen uns darüber, dass der finanzielle Druck uns dazu zwingt, unterschiedliche Milieus in den Blick zu nehmen", so Munzinger. Er forderte, mehr Geld dafür auszugeben, neue Mitglieder zu gewinnen. Mit Interesse beobachte der Gesprächskreis, dass Finanzdezernent Dr. Martin Kastrup in seiner Rede zur Mittelfristigen Finanzplanung weitere Finanzquellen gefordert hat.  


Kürzungen beibehalten

Inge Schneider

Kirche solle ihr Augenmerk auf die Entwicklung von Austritten, Eintritten und Taufunterlassungen richten, sagte die Vorsitzende des Finanzausschusses, Inge Schneider. Wenn es nicht gelinge, kirchenferne Milieus besser zu erreichen, werde dies die Kirchenbindung und die Kirchenmitgliedschaft zusätzlich negativ beeinflussen.

Die Landeskirche müsse an den  beschlossenen Kürzungen in Höhe von 10 Mio. Euro festhalten. Zwar habe sich die Kirchensteuer wegen der guten Konjunktur besser entwickelt als erwartet, weshalb die Prognose für 2011 von 500 Mio. Euro auf 547 Mio. Euro erhöht werden konnte. Dennoch dürften die guten Kirchensteuereingänge nicht darüber hinwegtäuschen, dass die langfristige Entwicklung der Einnahmen stetig nach unten zeige, so Schneider weiter. Allerdings böte die gute Kirchensteuerentwicklung für das laufende Jahr Spielräume – wie zum Beispiel einen Zuschuss zur Substanzerhaltungsrücklage, die Aufstockung des Ausgleichsstocks für Energetische Sanierungen und den Aufbau der Versorgungsrücklagen. Zusätzlich könne man die Vorbereitungen des Bibelmuseums weiter voran treiben. 


Künftige Belastungen minimieren

Oberkirchenrat Dr. Martin Kastrup

Das Fazit der Mittelfristigen Finanzplanung beschrieb Oberkirchenrat Martin Kastrup in drei Punkten:

Die entscheidende Zahl für die Mittelfristige Finanzplanung sei die Entwicklung der Kirchenmitgliedschaft, sagte Kastrup weiter. Sinkende Mitgliederzahlen bedeuteten langfristig einen Rückgang der Kirchensteuer. Deshalb müssten zukünftige finanzielle Verpflichtungen reduziert werden. Für flexible Handlungsspielräume im Fall unerwarteter Risiken oder in Umbauphasen seien gut gefüllte Ausgleichsrücklagen nötig. Ein weiterer Schritt zur Zukunftssicherung sei das Sichern zusätzlicher Ertragsquellen. Als Beispiel nannte er die Einführung des Freiwilligen Gemeindebeitrags, den Aufbau des Fundraisings, die Einrichtung der Landeskirchenstiftung und das verbesserte Management der Wohnimmobilien. Außerdem seien vorsichtige Geldanlagen wichtig. Dem trage die Mittelfristige Finanzplanung Rechnung.  


Landeskirche erhält Immobilienkonzept

Kirchenoberverwaltungsrat Bertram Sehl stellte das Immobilienkonzept der Landeskirche vor, das während der Herbsttagung 2010 von der Synode erbeten wurde.
Grundlage der Konzeption sei, dass Immobilienbesitz einerseits nötig sei, um die Einrichtungen der Landeskirche angemessen unterzubringen. Andererseits verpflichte Immobilienbesitz zur Unterhaltung und Erhaltung der Gebäude, so Sehl. Die Konzeption wird für die Wohngebäude der Landeskirche, die Häuser, die von Werken, Diensten und Einrichtungen genutzt werden sowie für die von der Landeskirche angemieteten Flächen erstellt.

So sollen die Dienstgebäude bedafsgerecht und wirtschaftlich ausgerichtet sein und sich beispielsweise auf wechselnde Gemeindemitgliederzahlen oder den zunehmenden Bedarf an Tagungsräumen einstellen.


 


In die Ausschüsse verwiesen

Die Lernpartnerschaft mit der Church of England soll weitergeführt werden – das ist Thema eines Antrages, den Matthias Böhler eingebracht hat. Er wurde an den Theologischen Ausschuss verwiesen.

Volker Teich sagte bei der Einbringung des Antrages zum Thema Kirche der Zukunft, dass der Oberkirchenrat einen Prozess mit diesem Namen initiieren solle, in dem sich Kirche den gesellschaftlichen Herausforderungen stelle und nach Lösungen suchen, wie der Auftrag als Volkskirche erfüllt werden kann. Der Antrag wurde an den Geschäftsführenden Ausschuss verwiesen.

Um das Abendmahl drehte sich der Antrag, der von Martin Allmendinger eingebracht wurde. Auch ehrenamtliche Mitarbeiter sollen Abendmahlsfeiern in ihren Arbeitsgebieten leiten dürfen. Der Antrag wurde an den Rechtsausschuss verwiesen. Der Theologische Ausschuss wird einbezogen. 

Andreas Schäffer brachte den Antrag zum Thema „Fresh Expressions of Church“ ein. Der Oberkirchenrat solle eine Liste bereits in Württemberg funktionierender, innovativer Arbeits- und Gemeindeformen erstellen, um diese besser unterstützen zu können. Der Antrag wurde an den Theologischen Ausschuss verwiesen.


Die Verteilung von Pfarrstellen und Finanzen soll künftig so verändert werden, dass Veränderungsprozesse unterstützt werden, lautete ein Antrag, den Inge Schneider einbrachte. Der Antrag wurde an den Finanzausschuss verwiesen.

Mit einem neuen Verfahren sollen 80 Prozent der Bauvorhaben auf Bezirksebene abschließend beschlossen werden können, war das Thema eines Antrags, den Volker Teich einbrachte. Der Antrag wurde an den Finanzausschuss verwiesen.

Menschen mit unterschiedlichen Bildungsbiografien sollen im hauptamtlichen Verkündigungsdienst in der Kirche berufen werden können. So ein Antrag, den Matthias Hanßmann einbrachte. Der Antrag wurde an den Theologischen Ausschuss verwiesen.


Zentrale stärken, Regionen nicht vernachlässigen

"Mission, Ökumene und Entwicklung haben einen großen Stellenwert in der Landeskirche". Das sagte Prof. Dr. Ulrich Heckel bei der Beantwortung der Förmlichen Anfrage 36/14 zur Konzeption des Dienstes für Mission, Ökumene und Entwicklung (DiMOE). Im DiMOE gebe es eine Konzeption vom Juni 2010. Weiterentwickelt werden solle die Arbeit mit Basisgruppen und Multiplikatoren sowie die Kooperationen mit anderen landeskirchlichen Einrichtungen. Das DiMOE werde weiterhin auf Prälaturebene regional verortet sein, dennoch würden die Aufgaben in Organisation und Geschäftsführung künftig zentral von Stuttgart aus übernommen. Die vom Kollegium im November 2010 beschlossene Kürzung von 222.000 Euro werde ohne Abstriche umgesetzt, jedoch so, dass unterm Strich nur 70.000 Euro eingespart werden müssten.  


Sicherheit und Nachhaltigkeit bei Finanzanlagen oberstes Gebot

Dr. Martin Kastrup sagte in seiner Antwort zur Anfrage 35/14 zu den Finanzanlagen und Beteiligungen der Landeskirche, dass das Thema Nachhaltigkeit in den Finanzanlagen schon immer oberstes Gebot gewesen sei. Liquidität, Rentabilität, Sicherheit und Vereinbarkeit mit dem kirchlichen Auftrag seien die Grundlagen. Eine Arbeitsgruppe der EKD habe einen Leitfaden für ethisch nachhaltige Geldanlage erarbeitet. Wenn der Leitfaden verabschiedet ist, soll eine Umsetzung in Württemberg erfolgen. Die Beteiligung bei der Evangelischen Kreditgenossenschaft Kassel (EKK) sei Aufgabe der Kirche, weil die EKK Kredite an diakonische Einrichtungen vergebe und Kirche und Diakonie berate. Die Landeskirche habe kein unmittelbares Engagement in der Kernenergie, der Anteil an Energieversorgern betrage bezogen auf das Gesamtvermögen der Landeskirche 0,75 Prozent. Die Beteiligung in der der Gesellschaft zur Energieversorgung der kirchlichen und sozialen Einrichtungen mbH (KSE) sei ein wesentliches Engagement der Kirchen insbesondere zur Versorgung der Kirchengemeinden mit Gas und Strom auch unter ökologischen Gesichtspunkten. Auch könne sich die Landeskirche grundsätzlich eine Beteiligung im Fairworldfonds vorstellen. Eine abschließende Bewertung sei allerdings noch nicht möglich, da dieser Fonds erst im März 2010 aufgelegt wurde. Die langfristigen Geldanlagen und Beteiligungen der Landeskirche betrage ca. 1,77 Mrd. Euro. Derzeit könne die Landeskirche keine Rendite über 4 Prozent erzielen, weil das Zinsniveau am Markt noch historisch niedrig sei. Die Landeskirche sei auch der Sicherheit von Finanzanlagen verpflichtet und erwartete deshalb keine Rendite von 5-6 Prozent. 


"Weit entfernt von Religionsfreiheit"

Im Februar wurden im Iran 300 Bibeln verbrannt. Die Förmliche Anfrage 34/14 bezog sich darauf. Prof. Dr. Ulrich Heckel antwortete darauf, die Ereignisse zeigten, dass "wir noch weit entfernt sind von einer viel geforderten weltweiten Religionsfreiheit". Der Oberkirchenrat bedaure diesen Vorfall und verurteile ihn. In diesem Falle scheine allerdings ein direkter Kontakt mit der iranischen Regierung wenig erfolgversprechend. Der Oberkirchenrat werde sich aber an die EKD wenden und nachfragen, ob über die Bundesregierung Protest eingereicht worden sei.  


Mileus wichtiges Thema in der Ausbildung

Wolfgang Traub sagte in seiner Antwort zur Förmlichen Anfrage 33/14 zu Milieus in der Ausbildung, dass die Sinusmilieus in der Ausbildung von Pfarrerinnen und Pfarrern schon im Theologiestudium in verschiedenen Zusammenhängen der Praktischen Theologie als Querschnittsthema behandelt werde.  So sei ein zentrales Thema des homiletischen Proseminars die Frage nach den Hörern. Auch im Vikariat seien die Milieus ein Querschnittsthema in der gesamten zweiten Ausbildungsphase der Kurse des Pfarrseminars. Da die Pfarrerinnen und Pfarrer in Religionsunterricht und Kofirmandenarbeit mit Kindern und Jugendlichen aus fast allen sozialen Gruppen zu tun haben, sei die Beschäftigung mit Milieutheorien integraler Bestandteil der Kurse "Bildung in Schule und Gemeinde".
Auch in der Ausbildung von Diakoninnen und Diakonen würden die Milieutheorien ausführlich behandelt. So würden Milieu-Fragen beispielsweise im Zusammenhang mit Kirchenmitgliedschaftsuntersuchungen, Studien zur Soziologie der Kirchengemeinde und Gemeindeaufbaukonzeption und in vielen anderen Bereichen angesprochen. Bei der Ausbildung von Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusikern sei der praktische Gemeindebezug ein wesentliches Element. Auch referiere Prof. Dr. Claudia Schulz von der Evang. Hochschule Ludwigsburg zur Milieutheorie, so zum Beispiel beim Konvent der Bezirkskantorinnen und -kantoren. Zudem spielten in der nebenberuflichen Ausbildung die Milieus eine große Rolle.
 


Taufe einer der Schwerpunkte 2012

"Die Selbstverständlichkeit der Kindertaufe hat nachgelassen – die Taufe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen nimmt in ihrer Bedeutung zu", berichtete Oberkirchenrat Dr. Ulrich Heckel in seiner Antwort zur Förmlichen Anfrage 32/14 zum Konsultationsprozess "Taufe". Formen der Tauferinnerung seien zu entwickeln – weil Taufe nicht ein einmaliger Akt sei, sondern in einer christlichen Existenz stets neu angeeignet werden müsse. Die Taufagende und Taufordnung müsse deshalb behutsam aktualisiert werden. Das Thema Taufe werde im Jahr des Gottesdienstes 2012 einer der Schwerpunkte sein.  


Kandidaten für die Wahlen in die Ausschüsse vorgeschlagen

Für den Geschäftsführenden Ausschuss wurden die Synodalen Elke Dangelmaier-Vincon und –   als Vertreterin des Synodalen Martin Plümicke –   Marion Scheffler-Duncker vorgeschlagen.

Der Gesprächskreis Offene Kirche hat den Synodalen Erich Haller für den Ausschuss für Kirche, Gesellschaft und Öffentlichkeit vorgeschlagen. Dessen Sitz im Ausschuss für Diakonie soll von Waltraud Bretzger übernommen werden.

Die neu zugewählten Synodalen kandidieren für folgende Ausschüsse:

Johannes Bräuchle: Ausschuss für Kirche, Gesellschaft und Öffentlichkeit
Mark Christenson: Theologischer Ausschuss
Stephanie Klumpp : Bildung und Jugend
Patricia Quellmalz: Finanzausschuss
Nach  Ausscheiden des Synodalen Seibt ist auch der Platz im Kuratorium des Pädagogisch-Theologischen Zentrums neu zu besetzen. Dafür wurde der Synodale Robby Höschele vorgeschlagen. 


Drei Jugenddelegierte beraten die Synode

Die Gesprächskreise haben insgesamt vier Personen vorgeschlagen, die als Jugenddelegierte zugewählt werden. Zu Beginn der Synode wurden Stephanie Klumpp (Kirche für morgen), Patricia Quellmalz (Lebendige Gemeinde) und Mark Christenson (Evangelium und Kirche) für den jeweiligen Gesprächskreis zugewählt. Die Zuwahl ist eine Initiative des Gesprächskreises „Kirche für morgen“. Die Wahl der vierten Jugenddelegierten Marlene Küstermann (Offene Kirche), die zur Tagung verhindert war, wird in der Herbstsynode nachgeholt.
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Johannes Bräuchle übernimmt das Mandat von Michael Seibt

Für den Synodalen Michael Seibt, der Anfang des Jahres sein Mandat niedergelegt hat, rückt Pfarrer Johannes Bräuchle für den Wahlkreis 2, Cannstatt/Zuffenhausen nach. Er hatte sich bereit erklärt, das Mandat als Ersatzmitglied zu übernehmen. Bräuchle war bereits von 1983 bis 1995 Synodaler der 11. württembergischen Landessynode. 


"Musik hat ökumenische Dimensionen"

In seiner Predigt im Eröffnungsgottesdienst zur Sommertagung der Landessynode ging Oberkirchenrat Dr. Ulrich Heckel auf den Schwerpunkttag Musik in der Kirche ein. "Musik ist Anfang und Grundlage des Gottesdienstes", sagte er. Sie sei die Sprachschule des Glaubens. Sie erlaube eine intensive Beschäftigung mit dem Wort Gottes. In der Musik härten die Menschen das Reden Gottes intensiver – und sie gäben Antwort. "Wir sind dankbar für die große Vielfalt in den Musikstilen unserer Kirche", so Heckel weiter. Vielfalt und Harmonie seien aber keine Gegensätze. Es gehe dabei nicht um Einstimmigkeit, sondern um Gleichklang. Musik habe also auch ökumenische Dimensionen. Sie verbinde verschiedene Milieus, verschiedene Epochen. Musik schaffe Gemeinschaft. Zudem eröffne Musik eine andere Dimension. Sie lasse etwas spüren von der Schönheit und dem Schauder der Gegenwart Gottes. 


(Wieder)Eintritt in die Kirche
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