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Donnerstag, 24. November 2011


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Frischer Wind in der Landessynode

Frischer Wind in der Landessynode

Jugendsynodale stehen dem Kirchenparlament beratend zur Seite.

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Top 29: EKD-Projekt "Kurse zum Glauben"
"Kurse zum Glauben" ist eine Missionarische Bildungsinitiative, die statt vieler Einzelangebote Erwachsenen verlässliche Räume öffnen will, in denen sie den christlichen Glauben kennenlernen.
Zum Bericht des Oberkirchenrats
Zum Antrag 52/11 des Finanzausschusses

Das Projekt läuft unter der Dachkampagne "Ich glaub schon". Um mehr Information darüber zu erhalten besuchen Sie die Homepage >ich glaub schon


Klagemauer [Foto: Fotolia | Rudolf Tepfenhart]

Top 27: Dokument Kairos Palästina "Die Stunde der Wahrheit"
Für den Theologischen Ausschuss berichtete Dorothee Gabler, dass das im Dezember 2009 von 15 christlichen Palästinensern veröffentlichte und von Bischöfen, Erzbischöfen und Patriarchen der 13 christlichen Kirchen Jerusalems unterstützte Kairos-Palästina-Dokument „Die Stunde der Wahrheit“ die Kirchen in Deutschland und weltweit bewegt.
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Pro Christ finanziell unterstützen?
Der Anrtrag Nr. 60-11, ProChrist 2013 in Stuttgart mit einem Betrag von 200.000 Euro zu unterstützen, wurde in den Finanzausschuss verwiesen.
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Missionswissenschaft und interkulturelle Theologie im Wintersemester 2012/2013
Zum Abschluss der Allgemeinen Aussprache zu Top 28 sagte Oberkirchenrat Dr. Ulrich Heckel, dass Kirchenrat Andreas Kümmerle ab dem Wintersemester 2012/2013 an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität eine regelmäßige Veranstaltung zu missionswissenschaftlicher und interkultureller Theologie geben werde. Außerdem sollen die Veranstaltungen im Vorlesungsverzeichnis eine eigene Rubrik erhalten. Darüber hinaus sei mit den Mitgliedern der Fakultät abgesprochen, dass sie Kirchenrat Kümmerle in ihre Seminare und Veranstaltungen einladen.    


Kerstin Schmidt (Kirche für Morgen)

Top 26: Votum von Kirche für Morgen
Der Gesprächskreis Kirche für Morgen möchte Menschen erreichen, die der Kirche fern geworden sind oder ihr noch nie angehörten. Die Verkündigung des Evangeliums geschehe schon an vielen Orten: Schulen, Konfirmandenarbeit, Gottesdienste. Es sei allerdings wichtig, Menschen zu erreichen, die diesen Kreisen noch nicht angehören. Kerstin Schmidt von Kirche für Morgen versuchte nach einer Antwort zu finden, wie man neue Mitglieder für die Kirche gewinnen kann, die noch nicht Teil der schon bestehenden Angebote sind. Der Gesprächskreis lege seinen Fokus daher auf die Orts- und Lebensweltgemeinden. Der Mensch brauche mehr zielgruppenorientierte Gottesdienste. Denn nur da, wo Menschen sich wohl fühlen, könne Mission möglich sein. Die Mission der Kirche bleibe immer die gleiche: die befreiende Botschaft des Evangeliums ins Leben von Menschen zu bringen. Dies bedarf heutzutage allerdings neuer Schritte: Raus aus den Kirchenmauern hin zu Musik, Sprache, lebensorientierte Gemeinde und Diakonie. 


Winfried Dalferth (Evangelium und Kirche)

Top 26: Votum von Evangelium und Kirche
"Wir haben den Auftrag, die das Evangelium weiter zu geben", sagte Winfried Dalferth für Evangelium und Kirche. Christen seien Zeugen, keine Richter: „Wir haben nicht etwas besser zu wissen, sondern etwas zu bezeugen“, betonte Dalferth, Christen täten gut daran, nicht nur zu reden, sondern auch zu handeln. Das schließe auch ein, über die Adressaten beispielsweise eines Gottesdienstes, nachzudenken und diesen dann entsprechend zu gestalten. Die Predigt sei entscheidender Ort der Mission, denn aus dem Hören folge das Handeln. Dies schließe auch ein, den Leidtragenden die gute Nachricht von Jesus Christus zu sagen – aber vor allem  mit ihnen mitzufühlen. Dabei hätten Christen darauf zu achten, dass Tun und Lassen, Wort und Tat  übereinstimmten. "Mission ist – zu Recht – zentrales Thema der Kirche", so Dalferth weiter. Er forderte eine missionswissenschaftliche Ausbildung für die Theologen. Erst dann könnten junge Theologinnen und Theologen dem Thema Mission als zentrales Thema der Kirche gerecht werden.


Joachim L.Beck (Offene Kirche)

Top 26:  Votum von der Offenen Kirche
"Mission ist keine Veranstaltung der Kirche, sondern die Kirche unterstellt sich der Mission Gottes", sagte Joachim L. Beck für die Offene Kirche. Mission als zentrales Thema der Kirche meine, sich in der Sendung Gottes in der Welt zu bewegen. Sie ziele nicht auf spezielle Veranstaltungen ab. Vielmehr bedeute Mission, anderen Menschen über den eigenen Glauben Auskunft zu geben, wenn sie danach fragten. Zu den Grundhaltungen einer missionarischen Kirche gehöre, dass sie den Menschen zugewandt sei und die Menschen wahrnehme. Eine solche Kirche sei auch werbend und einladend. Horror- und Untergangs- und Drohszenarien hätten hier keinen Platz. Außerdem orientiere sich eine missionarische Kirche immer am Adressaten. Dies biete die Möglichkeit, dass Kirche sich selbst durch Mission verändere.


Volker Teich (Lebendige Gemeinde)

Top 26: Votum vom Gesprächskreis der Lebendigen Gemeinde
"Württemberg war immer ein Land, das die Weltmission trug", sagte Volker Teich in seinem Votum zum Thema Mission. Die Landeskirche habe sich hier auch immer stark beteiligt. Die alten Alternativen aus dem 18. und 19. Jahrhundert Mission oder Dialog, Mission oder Entwicklungshilfe gälten heute nicht mehr. Mission geschehe immer im Dialog, das den Gesprächspartner ernst nehme, aber ihm auch das Zeugnis des Glaubens nicht vorenthalte. Brasilianische Kirchen hätten das Ziel "keine Gemeinde ohne Mission, keine Mission ohne Gemeinde". Einen Aktionsplan wolle er nicht daraus machen, aber Mission gebe Kirchengemeinden einen weiten Horizont.



Top 26: Mission als zentrales Thema der Kirche
Getrud Dorn vom Ausschuss Mission, Ökumene und Entwicklung ging in ihrem Bericht "Mission als zentrales Thema der Misson" auf den Begriff Mission ein und erläuterte seine Bedeutung im Lauf der Geschichte. „Mission ist Grundlage und "Lebensausdruck“ der Kirche", so Dorn. Ziel der Mission sei es alle Menschen mit der befreienden Botschaft von Christus zu erreichen.
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Auszubildende des Oberkirchenrats [Foto: emh]

Besuch bei der Landessynode
Auszubildende des Oberkirchenrats besuchen den Hospitalhof und lauschen auf der Tribüne den Reden und Berichten der Synodalen. 


Frank Otfried July zur Verfolgungssituation
Die Evangelische Landeskirche in Württemberg sei mit den Kirchen in aller Welt verbunden, sagte Landesbischof Frank Otfried July als Antwort auf den Bericht von Klaus Rieth zu den Verfolgungssituationen. Der Landeskirche sei es ein besonderes geistliches Anliegen für verfolgte Menschen zu beten – und auch vor den Machthabern für sie einzustehen. "Es kann bei den Menschenrechten keine Neutralität geben", so July weiter. Für Christenrechte gälte dies genau so. Allerdings müsse die Kirche umsichtig sein mit ihren Äußerungen. July dankte der Synode dafür, dass sie sich immer wieder diesem Thema widmet. 


Top 25: Bericht über Verfolgungssituationen in Pakistan, Ägypten und anderen aktuellen Krisengebieten
Die Situation verfolgter Christen ist in 82 Prozent aller Länder gleich geblieben und hat sich in nur 12 Prozent verschlechtert. Der Oberkirchenrat gab detaillierte Information zur momentanen Lage weltweit.
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Top 24: Begegnungsreise nach Indonesien
Ausschuss für Mission, Ökumene und Entwicklung berichtete über das Ziel und den Anlass der Reise nach Indonesien. Des Weiteren wird das Evangelische Missionswerk in Süddeutschland vorgestellt und erläutert, welche Aufgaben sich aus so einer Begegnungsreise für die Landeskirche, die Synode und für die Menschen ergeben.  Zum Bericht
Zum Interview mit Kerstin Schmidt


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Tagesordnung Stand: 21.11.2011 [PDF, 18 KB]

Bitte beachten Sie: Änderungen der Tagesordnung sind jederzeit möglich!

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