Fachtagungen

Hier werden die von der Koordinierungsstelle organisierten Fachtagungen veröffentlicht. Je nach Veröffentlichungsrechten finden Sie hier nach Veranstaltungsende auch die Vorträge und Ergebnisse der entsprechenden Veranstaltung.

Die dritte Fachtagung im Projektzeitraum der Koordinierungsstelle fand am 30. September 2016 in Kooperation mit der Evangelischen Hochschule in Ludwigsburg mit mehr als 100 Teilnehmenden in den Räumen der Hochschule statt.

Thematische Überschrift war die „lernende Organisation“. Dieses bildete sich in den Vorträgen am Vormittag und den arbeitsfeldspezifischen Workshops am Nachmittag ab. Die Fachtagung befasste sich mit folgenden Fragestellungen:

• Was sind die Erkenntnisse aus den institutionellen Aufarbeitungen?

• Wie müssen Organisationen aufgestellt sein, damit sie der Anforderung „ein sicherer Ort zu sein“ gerecht werden?

• Welche professionelle Haltung ist zeitgemäß und hilfreich in Prävention und Intervention?

Hochschulrektor Prof. Dr. Norbert Collmar eröffnete die Fachtagung mit einem Exkurs zu der Geschichte von Jim Knopf von Michael Ende. Er entfaltete anhand von Lummerland und Kummerland die Geschichte und schlug einen Bogen zu den Strukturen und der Asymmetrien erzieherischer, seelsorgerlicher und beraterischer Berufe.

Prof. Dr. Mechthild Wolff legte den Fokus Ihres Vortrags auf den systemischen Blick auf Aufarbeitung.

Pater Klaus Mertes SJ gab bei seinem Vortrag einen persönlichen Einblick auf Aufarbeitung.

Mit kurzen Blitzlichtern erhielten die Teilnehmenden einen Einblick in die Aufarbeitungsprojekte der Evangelischen Landeskirche und dem Diakonischen Werk Württemberg.

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02.06.2016

Prävention sexualisierter Gewalt
Anforderungen und Herausforderungen in der kirchlichen, diakonischen und sozialen Arbeit. Fachtagung am Freitag, 30. September 2016, von 9:00 bis 16:00 Uhr an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg.

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    • Vortrag von Prof. Dr. Mechthild Wolff
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      24.10.2016

    • Handout Pater Klaus Mertes SJ
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      24.10.2016

    • Ergebnisse aus den Workshops
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      24.10.2016

Diakonie und Landeskirche haben sich auf den Weg gemacht und mit der Einrichtung der Koordinierungsstelle „Prävention sexualisierter Gewalt“ ein Zeichen gesetzt, Prävention aktiv in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen umzusetzen. Dafür stand der Fachtag am 12. Oktober 2015.

Für das Hauptreferat am Vormittag konnten wir Dr. Martin Wazlawik, Juniorprofessor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt „Pädagogische Professionalität und sexuelle Gewalt“ im Institut für Erziehungswissenschaft an der Westfälischen Wilhelms- Universität Münster gewinnen. In seinem Vortrag nahm er die Abgrenzung zwischen Grenzverletzung und Missbrauch vor, beleuchtete die professionellen Herausforderungen im Umgang mit sexualisierter Gewalt und stellte die Bestandteile einer grenzachtenden Haltung dar.

Ergänzend dazu wurden im Podiumsgespräch verschiedene Themenfelder der Intervention und Herangehensweisen in der Prävention diskutiert.

Am Nachmittag vermittelten praxisorientierte Workshops für die Handlungsfelder verschiedene Blickwinkel der Prävention und Intervention, ermöglichen in kleineren Gruppen einen Austausch unter den Fachkräften und geben Anregungen für die Arbeit und das Anfangen vor Ort.

Die Dokumentation des Fachtages wurde den Teilnehmenden zum persönlichen Gebrauch zugesendet.

"Prävention von sexualisierter Gewalt: Führung und Management im Implementierungs- und Interventionsprozess"

Wie sollen Führungskräfte mit Fälle sexualisierter Gewalt in ihrem Verantwortungsbereich umgehen? Wie können sie präventiv tätig werden? Bei einer gemeinsamen Tagung von Diakonie und Evangelischer Landeskirche in Württemberg am vergangenen Mittwoch, 8. Juli, in Stuttgart tauschten sich über 50 Führungspersonen zu diesen Fragen aus.

„Das Thema muss vom Randthema in den Mainstream gebracht werden“, betonte die ehemalige Bundesfamilienministerin Dr. Christine Bergmann in ihrem Impulsvortrag. Nur wenn der Kampf gegen sexualisierte Gewalt zur „Chefsache“ gemacht wird, könne das Thema wirksam und nachhaltig bearbeitet werden.

Ursula Kress, Beauftragte für Chancengleichheit, und Ingrid Scholz aus der Abteilung Kinder, Jugend und Familie des Diakonischen Werks zeigten auf, dass sexualisierte Gewalt seit nunmehr 30 Jahren Thema an Runden Tischen, Dekaden und Beratungen von Diakonie und Kirche war. Ein Jahr nach Besetzung der Koordinierungsstelle „Prävention sexualisierter Gewalt“ gab Miriam Günderoth Einblicke in die Aufgaben und Ziele.

Claudia Obele, Vorstand der Evangelischen Jugendhilfe Hochdorf, Gottfried Heinzmann, Leiter des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg, und CVJM-Landesreferentin Katja Flohrer stellten die Prozesse der Jugendhilfe Hochdorf und des Projektes „Menschenskinder, ihr seid stark“ mit dem Fokus auf die Aufgaben von Führungskräften vor. Sie weiteten damit den Blick auf das breite Feld von Präventions- und Interventionskonzepten.

In ihrem Schlusswort fasste Frau Eva-Maria Armbruster nochmals die gemeinsamen Aufgaben von Diakonie und Kirche zusammen. Die Impulse müssten nachwirken und sich in standardisierte Fort- und Weiterbildungsangebote, der Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt in der Vergangenheit und im Ausbildungskanon unserer Ausbildungsstätten niederschlagen.


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    • Einladungsflyer
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      08.09.2015

    • Rückblick Landeskirche | Ursula Kress
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      08.09.2015

    • Rückblick Diakonie | Ingrid Scholz
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      08.09.2015

    • Koordinierungsstelle | Miriam Günderoth
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      08.09.2015

    • Menschenskinder | Gottfried Heinzmann und Katja Flohrer
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      08.09.2015

    • Aufgabe von Führungskräften | Dr. Christine Bergman
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      08.09.2015

    • Hochdorf | Claudia Obele
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      Info: 370 KB | PDF
      08.09.2015

Ansprechpartner

Dr. jur. Karin Kellermann-Körber

Unabhängige zentrale Ansprechstelle

Tübinger Straße 6
71088 Holzgerlingen

Tel.
07031 / 7495-17
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Ursula  Kress

Ursula Kress

Beauftragte für Chancengleichheit im Evangelischen Oberkirchenrat

Gänsheidestr. 4
70184 Stuttgart

Tel.
0711 / 2149-572
Fax
0711 / 2149-9571
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Miriam Günderoth

Projektstelle Prävention

Gänsheidestr. 4
70184 Stuttgart

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0711 / 2149-605
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0711 / 2149-9605
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Angelika Küenzlen-Rass

Mitarbeiterin im Büro für Chancengleichheit

Gänsheidestr. 4
70184 Stuttgart

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0711 / 2149-571
Fax
0711 / 2149-9571
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    • Rundschreiben des evangelischen Oberkirchenrats in Württemberg zum Monitoring über die neue Projektstelle Prävention sexualisierter Gewalt
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      Info: 28 KB | PDF
      07.09.2015

    • Sonderauswertung des 2. Monitorings der Empfehlung des Runden Tisches „sexueller Kindesmissbrauch“ durch die Rambol Management Consulting
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      Info: 254 KB | PDF
      07.09.2015

    • Vollständiger Bericht zur Sonderauswertung der Landeskirche in Württemberg
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      Info: 557 KB | PDF
      07.09.2015