Glauben heißt feiern

Klagen und feiern gehören zusammen

Wer glaubt, will diesen Glaube feiern - in glücklichen Tagen, aber auch in Momenten der Trauer.


Christen feiern ihren Glauben an Sonntagen, aber auch unter der Woche. Dazu gehören in erster Linie die Gottesdienste, aber auch viele andere Gelegenheiten. Dabei feiern Christen nicht nur, wenn sie fröhlich sind. Auch der Ausdruck der Klage hat beim Feiern seinen Platz.


"Den Sonntag feiern wir,um ein Stück weiter zu kommen
zu Gott hin und zu einem Leben, das Sinn hat."-Aus dem Evangelischen Gesangbuch

Die Weltkirchenkonferenz in Vancouver 1984 hat über die Feier des Lebens einige wichtige Überlegungen angestellt:
 
Mitten in Hunger und Krieg
feiern wir, was verheißen ist: Fülle und Frieden.
Mitten in Drangsal und Tyrannei
feiern wir, was verheißen ist: Hilfe und Freiheit.
Mitten in Zweifel und Verzweiflung
feiern wir, was verheißen ist: Glauben und Hoffnung.
Mitten in Furcht und Verrat
feiern wir, was verheißen ist: Freude und Treue.
Mitten in Hass und Tod
feiern wir, was verheißen ist: Liebe und Leben.
Mitten in Sünde und Hinfälligkeit
feiern wir, was verheißen ist: Rettung und Neubeginn.
Mitten im Tod, der uns von allen Seiten umgibt,
feiern wir, was verheißen ist
durch den lebendigen Christus.
Kyrie eleison.

Gottesdienst

Gottesdienst feiern heißt innehalten. Mit Singen, Beten und Hören den Alltag zu unterbrechen und die Seele mal wieder durchatmen zu lassen. mehr Link zu ...


Taufe

Mit der Taufe beginnt das Leben als Christ. In urchristlicher Zeit wurden zunächst Erwachsene getauft. Etwa ab dem 5. Jahrhundert wurde die Säuglingstaufe die Regel.  mehr Link zu ...


Konfirmation

In der Bibel kommt die Konfirmation nicht vor. Aber sie ist fester Bestandteil evangelischer Frömmigkeit, in Württemberg schon seit 1723. mehr Link zu ...


Trauung

Die evangelische Trauung ist keine Eheschließung, sondern ein "Gottesdienst anlässlich einer Eheschließung". Anders als in der katholischen Kirche ist sie kein Sakrament. mehr Link zu ...


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