Palmsonntag
Jesus zieht in Jerusalem ein

- Palmkätzchen sind ein Symbol für den Palmsonntag. [Foto: Pressestelle]
Jesus macht sich auf den Weg nach Jerusalem. Oben, auf dem Ölberg bleibt er stehen. Er schaut hinunter auf die Stadt. Weiß er, was ihn dort erwartet? Weiß er, wie nah Jubel und Verachtung beieinander liegen? Wie schnell die Leute einen fallen lassen?
Seine Jünger schickt er voraus. „Holt ein Eselfüllen.“ Auf ihm reitet er in die Stadt. Und die Menschen, die auf der Straße stehen, legen Kleider auf den Weg und grüne Zweige. Ein Teppich, nicht rot, sondern aus bunten Stoffen und grünen Blättern. „Hosianna! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!“, so rufen die Menschen vor und hinter ihm. Vermutlich rufen sie es aufrichtig. Es tut gut, jemanden bewundern zu können. Sich für etwas zu begeistern. Als König begrüßen sie Jesus. Begreifen sie, dass sich hier einer ein Symbol der Bescheidenheit gewählt hat, den Esel? Der, den sie bejubeln, will ein Friedenskönig sein.
An Palmsonntag feiern wir diesen Einzug Jesu nach Jerusalem. Es ist der Sonntag vor Ostern, der letzte der Passionszeit. Er ist der Beginn der Karwoche, aber auch schon ein Vorblick auf Ostern. In vielen Gemeinden wird in der Woche vor Ostern eine tägliche Andacht angeboten.
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Warum heißt der Palmsonntag eigentlich Palmsonntag? Liegt man da unter Palmen am Strand mit Cocktail?? - Ein Fall für unseren Kirchenreporter Köbi. Autor: Jakob Leube




