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StartseiteGlaubenKirchenjahrEpiphaniasGeschenke für Jesus

Statt Gold, Weihrauch und Myrrhe


Was würde Jesus heute von uns bekommen?

An Epiphanias (6. Januar) wird die Erscheinung der Göttlichkeit (Epiphanie) Jesu Christi gefeiert. Heutzutage hat sich die Dreikönigslegende in den Vordergrund geschoben. Nach biblischer Überlieferung kamen Weise aus dem Morgenland zu Jesus und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe, damals wertvolle Geschenke.

Zwei Pfarrerinnen und ein Pfarrer der Evangelischen Landeskirche in Württemberg sagen, was sie Jesus mitbringen würden, wenn sie der vierte König oder die vierte Königin wären.


Lucie Panzer, Rundfunkpfarrerin der Evangelischen Landeskirche in Württemberg:

Ich würde ihm ein Handy mitbringen. Weil ich finde, in einer Zeit wo Leute so viel unterwegs und mobil sind, ist es für jedes Kind und jeden Erwachsenen wichtig, dass man seine Freunde erreichen oder jemanden finden kann, mit dem man reden kann. Weil das gut tut und weil man sich dann nicht so allein fühlt.


Pfarrerin Jasmin Schönemann [Foto: Eidenmüller]

Jasmin Schönemann, Pfarrerin z.A. in der Pressestelle der Evangelischen Landeskirche in Württemberg:

Als vierte Königin würde ich dem Kind in der Krippe Zeit schenken. So wie die drei Könige das mitgebracht haben, was zur damaligen Zeit als Luxus galt, genauso würde ich’s auch machen und unser Luxusgut schenken. Zeit zum Spielen, zum Lachen, Zeit um sich gemeinsam Geschichten auszudenken. Zeit auch um zu trösten - und sich trösten zu lassen. Wenn ich dann wieder nach Hause gehen würde - dann wäre auch ich vom Jesuskind reich beschenkt worden. Ich würde lächeln.


Jürgen Kaiser, Pfarrer und Sprecher der Geschäftsführung Evangelisches Medienhaus GmbH [Foto:EMH]

Jürgen Kaiser, Pfarrer und Sprecher der Geschäftsführung Evangelisches Medienhaus GmbH:

Ich würde ihm ein TV Team ankündigen, das ihn begleiten soll, wenn er volljährig ist. Dazu würde ich ihm erklären, dass heutzutage ohne "Bewegtbild" keine Massenkommunikation mehr möglich ist. Ohne Videos gibt es keine Verbreitung der Botschaft. Diese Videos kann man dann im Fernsehen, im Internet, als App für Smartphones oder auf Facebook einsetzen. Eben überall dort, wo sich Menschen informieren und kommunizieren. Und dann bin ich auf seine vier (oder noch mehr ) Evangelisten gespannt, die sich um Jesus Öffentlichkeitsarbeit kümmern werden. Dem einen dürfte die Idee mit dem Kamerateam gar nicht gefallen, da er erst später alles offenbaren will. Der andere dürfte es gleich zur absoluten Glorifizierung benutzen. Und die zwei anderen haben feste, aber unterschiedliche,  Zielgruppen im Blick. Eigentlich bräuchte ich mindestens vier TV-Teams, wenn ich es mir genauer überlege. Ob das Jesus Kind das aber noch will, wenn es volljährig geworden ist?
 


Geschenke [Foto: Fotolia | Frog 974]

Was bedeutet Epiphanias?

Warum wir das Erscheinungsfest feiern und wie es mit den "Heiligen drei Königen" zusammen hängt, beschreibt Kirchenrat Frank Zeeb.
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Entwurf für den Gottesdienst am Erscheinungsfest 2012 [PDF, 164 KB]

Vom Dienst für Mission, Ökumene und Entwicklung (DiMÖE)
der Evangelischen Landeskirche in Wüttemberg,
Prädikant Emil Daher (Ökumenischer Mitarbeiter im DIMÖE) und Pfr. Heinrich Georg Rothe (Islambeauftragter der Landeskirche)


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