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StartseiteGlaubenGlaubenstexteHandreichung zum evangelischen Glauben

Daran glauben wir

Landessynode erarbeitete Handreichung über den evangelischen Glauben

Die Handreichung "Daran glauben wir" will Menschen, die an Kirche und Glauben interessiert sind, beidem aber auch kritisch und distanziert gegenüberstehen, sagen, woran evangelische Christen heute glauben.

Das Papier wurde vom Theologischen Ausschuss der Synode verfasst und hat einen langen Diskussionsprozess innerhalb der Landeskirche hinter sich.

Kurz nach seinem Amtsantritt 2001 hatte der damalige Landesbischof Gerhard Maier angeregt, einen Grundkonsens evangelischen Glaubens zu formulieren. In einem von ihm einberufenen Beraterkreis wurde eine erste Fassung erarbeitet. Das unter Federführung des Pfarrers und habilitierten Theologen Ulrich Heckel formulierte Papier wurde vom Theologischen Ausschuss der Landesynode überarbeitet und der Synode im März 2004 vorgelegt. Es sollte Grundlage und Anstoß sein für einen breiten innerkirchlichen Beratungsprozess.

In den folgenden Monaten meldeten sich zahlreiche Einzelpersonen, Kirchengemeinden, Arbeitskreise, Einrichtungen und Werke mit Änderungsvorschlägen und Stellungnahmen zu Wort. Ihre Anregungen wurden soweit möglich vom Theologischen Ausschuss bei der Formulierung der dritten und vorerst abschließenden Fassung der Handreichung berücksichtigt. "Daran glauben wir" wurde der Synode bei ihrer Frühjahrstagung 2005 vorgestellt und dem damaligen Landesbischof Maier übergeben, der zusagte, sie zu veröffentlichen und in den Kirchengemeinden der Landeskirche bekannt zu machen.

Die Gemeinden werden gebeten, dem Oberkirchenrat ihre Erfahrungen mit der Handreichung mitzuteilen. Diese Rückmeldungen sollen dann bei einer möglichen Neuauflage des Textes in einigen Jahren berücksichtigt werden. Der Theologische Ausschuss betonte, dass die Handreichung kein für alle Zeiten festgeschriebenes Bekenntnis sei, sondern eine Hilfe für das Gespräch über den Glauben. Die Handreichung, so formulierte der frühere Landesbischof Gerhard Maier, sei erst "der Anfang eines Prozesses".

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