Das Augsburger Bekenntnis
Zur Lösung der drängenden Religionsfragen und zur öffentlichen Anerkennung der lutherischen Reformation verfasste Philipp Melanchthon 1530 das Augsburger Bekenntnis.
Das Augsburger Bekenntnis wurde am 25. Juni 1530 in Augsburg vor Kaiser Karl V. und dem versammelten Reichstag lateinisch und deutsch verlesen und von einer Gruppe evangelischer Fürsten und Reichsstädte unterzeichnet. Für viele Landeskirchen ist es zur Bekenntnisgrundlage geworden.
Christus spricht: Wer mich bekennt vor den Menschen, den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater.
Matthäus 10,32
- Philipp Melanchthon verfasste 1530 das Augsburger Bekenntnis.
Im Herzogtum Württemberg wurde das Augsburger Bekenntnis, das unter anderem Matthäus Alber als Pfarrer der Reichsstadt Reutlingen unterschrieben hatte, zur maßgeblichen Lehrgrundlage der Reformation seit 1534. Es beeinflußte das Württembergische Bekenntnis 1552 und die Große Kirchenordnung 1559.




