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Aktiv für Klimaschutz – Was Kirchengemeinden tun können

Broschüre zu Energiesparmaßnahmen in Kirchengemeinden

Seit Januar 2008 informiert eine Broschüre Kirchengemeinden über mögliche Energiesparmaßnahmen. Das 32-seitige Heft wurde vom Umweltbeauftragten der Evangelischen Landeskirche in Württemberg herausgegeben.

Es gibt gute Gründe zu handeln: Kirchengemeinden, die keine Energiesparmaßnahmen ergriffen haben, geben heute doppelt so viel für Strom und Wärme aus wie vor 15 Jahren. Und das Weltklima ändert sich schneller als gedacht, dadurch sind weltweit Menschen, Pflanzen und Tiere bedroht.

In der Broschüre „Aktiv für Klimaschutz“ werden konkrete Handlungsmöglichkeiten vorgestellt: Durch ein Energie- oder Umweltmanagement können Kirchengemeinden feststellen, wo die größten Ausgaben entstehen und wodurch das Klima am meisten belastet wird. So können sie gezielt gegensteuern.

Im Bereich der württembergischen Landeskirche heizen über 40 Kirchengemeinden mit Holzpellets. In dieser Broschüre ist einfach erklärt, wie die Technik funktioniert und was zu beachten ist. In einem kurzen Statement äußert sich ein Verwaltungsstellenleiter zu den Kosten. Kurz vorgestellt werden außerdem Solaranlagen und Umweltwärmeheizungen.

Die meisten Kirchengemeinden beziehen ihren Strom über einen landeskirchlichen Rahmenvertrag. Deshalb können sie nur zu einem Ökostromanbieter wechseln, wenn die Fristen beachtet werden, auf die die Broschüre aufmerksam macht.

Auf den 32 Seiten finden sich außerdem Hintergründe, Interviews, ein Gottesdienstentwurf, Hinweise auf Fördermittel und Kontaktadressen.

Das Heft ist kostenlos zu bestellen beim Bestellservice der Website des Gemeindedienstes.

Benedikt Osiw, Büro des Umweltbeauftragten der Evangelischen Landeskirche in Württemberg

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