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Preis für familienfreundliche Kirchengemeinden


Die Landessynode beschäftigte sich im Jahr 2005 mit dem Thema „Familie“. In diesem Rahmen wurde zum ersten Mal der Preis des Landesbischofs „Familienfreundliche Gemeinde“ vergeben. Ziel ist es, Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen beim Auf- und Ausbau familienfreundlicher Angebote zu unterstützen.


Der Preis besteht aus einer Urkunde und einem Geldbetrag von 3.000 Euro. Er ist grundsätzlich auch teilbar und wird in regelmäßigen Abständen vergeben. Es können sich Kirchengemeinden, Initiativen oder Aktionsgruppen aus dem Bereich der Evangelischen Landeskirche in Württemberg bewerben oder vorgeschlagen werden. Auch Gruppen, die im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) oder der Evangelischen Allianz in Württemberg arbeiten, können den Preis erhalten. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden durch ein vom Landesbischof einberufenes Kuratorium ermittelt.

Was macht eine Gemeinde familienfreundlich? Welche Projekte werden durch den Preis gefördert?
Der Beirat der Arbeitsstelle Familie nennt fünf Kriterien:
Werden wirklich Familien angesprochen und kommen sie miteinander in Kontakt? Wird gefragt, was Familien brauchen? Sind auch Familien im Blick, die in wirtschaftlicher Not stehen? Wird das Gemeindehaus oder die Kirche zu einem Ort der Begegnung? Handelt es sich um ein kontinuierliches Angebot, das finanziell und strukturell abgesichert ist, aber auch flexibel gegenüber künftigem Änderungsbedarf?


Ansprechpartnerin und Informationen

Arbeitsstelle Familie der Evangelischen Landeskirche (ASteF)
Gerlinde Keppler
Büchsenstraße 37/1

70174 Stuttgart
Telefon: 0711 48 07 268
g.keppler@dont-want-spam.eaew.de

www.arbeitsstellefamilie.de


Ausgewählte Beispiele für Preisträger

Mehrgenerationenhaus der Evangelischen Kirchengemeinde Öhringen
Vielfältige Angebote für Kinder, Jugendliche, Behinderte, Nichtbehinderte, Familien und ältere Menschen machen das Haus zu einer Begegnungsstätte, in der ein neues nachbarschaftliches Miteinander möglich ist.

Mehrgenerationenhaus der Gemeine Öhringen

TAT e.V. (Tübinger Arbeitslosentreff e.V.)
Der Treff ist aus der Arbeit einer Tübinger Kirchengemeinde hervorgegangen und versteht sich als Eigeninitiative von Erwerbslosen für Menschen mit und ohne Arbeit. Eine Sozialarbeiterin steht den Erwerbslosen und prekär Beschäftigten mit Rat und Tat am Telefon oder im persönlichen Gespräch zur Seite.

Tat e.V.

Der Mittagstisch „Essen und Mehr“ mit Tafelladen der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Balingen
Neben dem gemeinsamen Mittagessen für alle, die gern in Gesellschaft essen, gibt es den Austausch miteinander, bei Bedarf auch die Vermittlung von Beratung und anderen Hilfen.

Mittagstisch "Essen und Mehr" in Balingen




Mehr zum Thema

Sommertagung der Landessynode 2005

Weiterführende Links

www.arbeitsstellefamilie.de

Download

Flyer Preis Familienfreundliche Gemeinde [PDF, 220 KB]


(Wieder)Eintritt in die Kirche
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