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Ein wichtiges Gespräch


Judentum als die Wurzel


Jesus Christus, an den alle Christen glauben, war ein Jude. Das Christentum ist aus dem Judentum hervorgegangen.


Dies haben die christlichen Kirchen über Jahrhunderte vergessen und verdrängt, so kam es zu schlimmen Progromen gegen jüdische Nachbarn und Bürger. Erst nach der grausamen Erfahrung des Dritten Reichs, in dem Juden systematisch vernichtet wurden, begann ein organisierter Dialog zwischen Juden und Christen.


Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen

Überschrift der Erklärung der Landessynode

Gottes Berufungswort an Abraham begründet die bleibende Verbundenheit der Kirche mit dem jüdischen Volk: "Ich will segnen, die dich segnen ...; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden" (1.Mose 12,3). Gott hat sein Volk aus allen anderen Völkern in Liebe erwählt (5.Mose 7,7ff.) und mit ihm einen Bund geschlossen, den er nicht aufgehoben hat (Römer 11,29). Gott hat sein Volk Israel nicht verstoßen (Römer 11,2). Auch die Kirche lebt von der Treue Gottes.

Indem wir uns als Kirche durch Jesus Christus in die Geschichte Gottes mit seiner Schöpfung und mit seinem Volk Israel hineingenommen wissen, halten wir gleichzeitig daran fest, dass der Bund Gottes mit seinem Volk Israel weiterbesteht. Christen bekennen den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs als den Vater Jesu Christi. Durch das Bekenntnis zum Einen Gott der Bibel, dem Schöpfer und Erlöser, "der Treue hält ewiglich", stehen sie in einem besonderen Verhältnis zum jüdischen Volk.


Leiter des christlich-jüdischen Dialogs

Pfarrer Michael Volkmann leitet seit 2003 den christlich-jüdischen Dialog. Bereits als Achtjähriger interessierte er sich für die jüdische Geschichte. Sein Interesse für das Judentum war der Hauptgrund, warum er Theologie studierte. 
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Offener, respektvoller Dialog

In Deutschland ist erst nach dem Völkermord an den Juden während der Nazi-Herrschaft ein organisierter Dialog zwischen Juden und Christen entstanden. So pflegen seit Mitte der 1970er Jahre auch in Württemberg Christen das Gespräch mit Juden im christlich-jüdischen Dialog der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.
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Pfarramt für das Gespräch zwischen Christen und Juden

In dem Sonderpfarramt werden alle Aktivitäten rund um den christlich-jüdischen Dialog koordiniert. Wichtige Impulse gehen von hier aus. Seinen Sitz hat das Pfarramt an der Evang. Akademie in Bad Boll.
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Weiterführende Links

Pfarramt für das Gespräch zwischen Christen und Juden

Das Gespräch zwischen Christen und Juden im Bildungsportal

Gedenkstätten in Baden-Württemberg

Informationen zum Christlich-Jüdischen Dialog auf den Seiten der EKD

Internationaler Rat der Christen und Juden mit umfangreichem Dokumentationsteil

Hagalil - Plattform deutscher Juden über Judentum und Israel

Downloads

Erklärung der Landessynode
Verhältnis von Christen und Juden [PDF, 24 KB]

Erläuterungen zur Erklärung der Landessynode

Die Erklärungen der Landessynode zum christlich-jüdischen Dialog auf einen Blick



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