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Ökumene - Gemeinschaft der Kirchen


Begründen, warum nicht

"Es ist nicht mehr die Zeit, ökumenische Zusammenarbeit zu begründen; sondern heute muss begründet werden, warum Kirchen nicht zusammenarbeiten." Diese Vorgabe hat sich die Synode der Evangelischen Landeskirche in Württemberg im Sommer 1999 gegeben.


Durch viele Jahrhunderte hindurch haben Theologen wie Cusanus, Leibniz und Schleiermacher begonnen nach Wegen zu suchen, wie die zertrennten Kirchen zu mehr Zusammenarbeit und Einheit gelangen könnten. Die Bezeichnung "ökumenische Bewegung” greift auf das griechische Wort "oikumene” zurück, das im Neuen Testament für die ganze bewohnte Erde verwendet wird. 1948 wurde in Amsterdam der "Ökumenische Rat der Kirchen” (ÖRK) mit Sitz in Genf gegründet, der heute über 300 Mitgliedskirchen hat.


Einheit in versöhnter Verschiedenheit

Das Ziel der ökumenischen Bewegung ist eine Einheit in versöhnter Verschiedenheit und eine gute Zusammenarbeit der Kirchen, nicht eine einheitliche Kirche. Jede Kirche hat aus ihrer Geschichte besondere Erfahrungen und ein eigenes geistliches Erbe einzubringen. Gemeinsam sollen sie Menschen in Not helfen, zu grundsätzlichen Fragen des Zusammenlebens Stellung nehmen und zum Glauben einladen. Zur Ökumene gehört auch das offene Gespräch über Meinungsverschiedenheiten und Gegensätze.
 
Die württembergische Landeskirche arbeitet intensiv im Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK/WCC) mit und ist auch in anderen ökumenischen Zusammenschlüssen vertreten: dem Lutherischen Weltbund (LWB), der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) und der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa -Leuenberger Kirchengemeinschaft- (GEKE) . Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) ist sowohl in Deutschland wie für Baden-Württemberg das Arbeitsinstrument der christlichen Kirchen und Freikirchen. Auch in vielen Städten gibt es ökumenische Arbeitsgemeinschaften, die gemeinsam handeln und Gottesdienst feiern.


"In heutiger Zeit muss begründet werden,
warum Kirchen nicht zusammenarbeiten."- Württembergische Landessynode 1999


Viele Kirchengemeinden und Kirchenbezirke haben Partnerschaften mit Gemeinden in vielen Teilen der Welt. Durch den Dialog miteinander entsteht ein tieferes Verständnis für die Lebenssituation der Partner. Leben und Verkündigen der Botschaft Christi wird dadurch bereichert. Solche Partnerschaften werden auch vom Dienst für Mission, Ökumene und Entwicklung (DiMOE) und dem Evangelischen Missionswerk in Südwestdeutschland (EMS) begleitet.

Mehr zum Thema
 Partnerschaften in der weltweiten Kirche

Weiterführende Links
Ökumenische Dekade „Gewalt überwinden“ (weltweit)
Ökumenische Dekade „Gewalt überwinden“ in Württemberg
Dienst für Mission, Ökumene und Entwicklung
Evangelischen Missionswerk in Südwestdeutschland (EMS)
Ökumenischer Rat der Kirchen (ÖRK)
Lutherischer Weltbund (LWB)
Konferenz Europäischer Kirchen (KEK)
Leuenberger Kirchengemeinschaft (GEKE)
Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK)
Die EKD in Europa - Informationen zur Arbeit der EKD Europaabteilung

Downloads
Handbuch für Kirchengemeinderäte Kapitel 6 [PDF, 250 KB]
Informationen über Kirchen, Freikirchen und Bewegungen
Handbuch für Kirchengemeinderäte Kapitel 5 [PDF, 220 KB]
Information über Gemeinde, Mission und Ökumene

Aus dem Jahresbericht 2010: Artikel über den Ökumenischen Kirchentag 2010 in München [PDF, 88 KB]


 

Datum: Veranstaltung: Veranstaltungsort:
23.05.2012
Ev. Pfarramt Neubulach Neubulach
24.05.2012
Ev. Pfarramt Neubulach Neubulach
24.05.2012
Ev. Pfarramt Bad Liebenzell Bad Liebenzell

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