Dr. Frank Mentrup
Kurzinterview mit Dr. Frank Mentrup
Zur Ernennung des neuen Direktors des Pädagogisch-Theologischen Zentrums in Stuttgart äußert sich Dr. Frank Mentrup,Staatssekretär im Kultusministerium [Nov. 2011]

- Dr. Frank Mentrup, Staatssekretär des Kultusministeriums [Foto: Pressestelle]
elk-wue: Welchen Stellenwert hat der Religionsunterricht an den öffentlichen Schulen?
Mentrup: Der Religionsunterricht wird in den öffentlichen Schulen in Baden-Württemberg weiter seinen Platz haben. Junge Menschen bekommen dort Antworten auf ihre Sinnfragen. Die religiöse Antwort ist eine mögliche, unter anderen. Religionsunterricht ist aber kein Privileg christlicher Religionsgemeinschaften. Auch Muslime können dieses Recht wahrnehmen.
elk-wue: Was erwarten Sie von einem Institut wie dem ptz?
Mentrup: Die religionspädagogischen Institute stehen vor spannenden Herausforderungen. Die Gesellschaft wird zunehmend säkularer. Neue Schulformen wie die Gemeinschaftsschule bringen andere pädagogische Anforderungen mit sich. Einrichtungen wie das ptz sorgen dafür, dass der Religionsunterricht in einem sich wandelnden Umfeld weiter ein wertvolles Qualitätselement der Schulen im Land bleibt.
elk-wue: Was wünschen Sie Stefan Hermann für dieses Amt?
Mentrup: Ich wünsche Herrn Hermann viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe und freue mich auf eine Fortsetzung der bislang schon sehr guten Zusammenarbeit zwischen dem Kultusministerium und dem Pädagogisch-Theologischen Zentrum.
elk-wue: Vielen Dank für das Gespräch!
Das Gespräch führte Stephan Braun.




