„Vision und Vermögen nachhaltig verbunden“
In einem Jahr zehn neue Stiftungen in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg
Während der Bundesverband Deutscher Stiftungen für das Jahr 2008 eine geringere Stiftungsdynamik als in den Vorjahren sieht und keine neuen Rekordzahlen feststellt, zeichnet sich in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg ein anderer Trend ab: So wurden im vergangenen Jahr zehn Stiftungen neu errichtet – so viele wie 2001 bis 2007 zusammen.
Diese Entwicklung lässt sich unter anderem damit erklären, dass enorme Vermögen vorhanden sind, aber vergleichsweise wenige Erben. Laut Bundeszentrale für politische Bildung verfügen die privaten Haushalte derzeit über brutto 4,5 Billionen Euro Geldvermögen. Verbreiteten Schätzungen zufolge werden davon bis 2015 rund 1,5 Billionen Euro vererbt. Die Ordnung des Nachlasses und die Tatsache, dass keine Erben existieren – ein Viertel der Stifter hat keine Kinder –, ist der überwiegende Anlass, eine Stiftung zu errichten.
Das Vermögen der zehn 2008 in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg errichteten Stiftungen (die erste auf Neujahr, die letzte auf Silvester) beläuft sich auf zwei Millionen Euro. Das sei „ein signifikanter Messwert für die hohe Akzeptanz unserer Kirche“, so Oberkirchenrat Dr. Martin Kastrup. Über die zwei Millionen dieser zehn Stiftungen hinaus wurden der „Stiftung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg“ (kurz: Landeskirchenstiftung) zusätzlich 270.000 Euro zugestiftet, berichtet der landeskirchliche Finanzdezernent. Die Landeskirchenstiftung ist 2008 als Dach für unterschiedlichste Arten von Stiftungen errichtet worden, um das Stiftungswesen in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen zu fördern sowie Privatpersonen und Unternehmen eine Plattform für ihr Stiftungsengagement zu bieten.
Weitere Informationen dazu unter www.landeskirchenstiftung.de.
Die zehn 2008 neu errichteten Stiftungen im Überblick
Robert und Birgit Marx Stiftung Schorndorf
Zum 1. Januar 2008 hat Birgit Marx, im Gedenken an ihren verstorbenen Mann Robert Marx, die Robert und Birgit Marx Stiftung errichtet und mit einem Vermögen von 300.000 Euro ausgestattet. Die Stiftung soll „ein Zeichen für kulturelle Bildung, die helfende Zuwendung zum Nächsten und für Toleranz und Friedfertigkeit in Schorndorf“ setzen. Insbesondere liegt der Stifterin die Erhaltung der evangelischen Stadtkirche (zwischen 1477 und 1560 gebaut) in Schorndorf am Herzen, speziell auch die Förderung der Kirchenmusik. Auch die diakonische Arbeit im Kirchenbezirk Schorndorf ist Stiftungszweck.
Weitere Information: Helmut Liebs, Augustenstraße 124, 70197 Stuttgart, Telefon 0711 22276-46.

- Die Herrgottskirche in Creglingen.
Stiftung Herrgottskirche Creglingen
Die 1389 gebaute Herrgottskirche im hohenlohischen Creglingen liegt in einem unscheinbaren Seitenarm des Taubertals, doch sie besitzt einen Kunstschatz von Weltrang: einen Marienaltar von Tilman Riemenschneider (1460 bis 1531) sowie weitere Altäre, Fenster, Chorgestühl, Fresken und Grabplatten des 14. bis 16. Jahrhunderts. „Die Herrgottskirche lädt ein, den Alltag zu unterbrechen und ein Gespür dafür zu bekommen, wie jene Welt Gottes sich mit uns Menschen verbindet“, erklärt Landesbischof Dr. Frank Otfried July. Zweck der Stiftung ist es, die Kirche zu erhalten, ihren Kunstwerken ein schützendes Dach zu geben und sie zu pflegen. Zudem soll die Öffentlichkeitsarbeit verstärkt werden, damit weiterhin viele Menschen die Kirche besuchen. Insbesondere die Generalsanierung in einigen Jahren stellt eine enorme finanzielle Herausforderung dar, die mit Hilfe der Stiftung bewältigt werden soll. Am 13. Juni 2008 wurde die die Stiftung mit einem Anfangsvermögen von 100.000 Euro errichtet.
Weitere Information: www.herrgottskirche.de; Kontakt: Evangelisches Pfarramt Creglingen, Kirchplatz 2, 97993 Creglingen, Telefon 07933 508.

- Die Martinskirche in Sindelfingen.
Stiftung Martinskirche Sindelfingen
Am 4. Juli – auf den Tag genau 925 Jahre nach der Kirchenweihe – übergab Pfarrer Hans-Martin Fetzer in der Martinskirche von Sindelfingen 78 so genannten Gründungsstifterinnen und Gründungsstiftern die Stifterurkunden. Sie gaben das Anfangsvermögen von 260.000 Euro.
Die Stiftskirche ist Wahrzeichen der Stadt, wurde selbst seinerzeit von Graf Adalbert II. von Calw gestiftet. 400 Jahre lang war die Kirche Gottesdienstraum für ein weltliches Chorherrenstift wie auch für die Kirchengemeinde. 1477 wurde das Chorherrenstift nach Tübingen verlegt und bildete die Basis der dortigen Universitätsgründung.
Baulich zeigt sich die 1132 fertiggestellte Martinskirche als dreischiffige, romanische Basilika mit Apsiden, Säulen, Rundbögen und einer 900 Jahre alten Tannenholzdecke. Zu ihren Kostbarkeiten zählt die flammenrote Tür im Westportal mit Beschlägen aus dem 12. Jahrhundert. Wer seinerzeit den Türring berührte, genoss Asylrecht. Im Boden der Kirche wurde 1973 ein Münzschatz aus derselben Epoche gefunden. Raritäten aus dem 17. und 18. Jahrhundert beherbergte die alte Pfarr- und Kirchenbibliothek in der Sakristei. Und unter den sechs Glocken zählt die Christusglocke mit 4.820 Kilogramm zu den größten und klangvollsten in Württemberg.
In Respekt vor der Geschichte und mit vorausschauendem Blick auf die Zukunft soll die Kirche als geistlich-geistiger Mittelpunkt der Stadt, als Ort Gottes und der Verkündigung in Wort, Musik und Gemeinschaft weiterhin erhalten und das Leben in ihr gestaltet werden. Dies auch finanziell zu vermögen, hat die evangelische Kirchengemeinde die „Stiftung Martinskirche Sindelfingen“ auf den Weg gebracht.
Weitere Information: www.martinskirche-sindelfingen.de; Pfarrer Hans-Martin Fetzer, Wolboldstraße 10, 71063 Sindelfingen, Telefon 07031 8195618.
Stiftung Evangelische Cäcilienkirche Uhingen
Die denkmalgeschützte Cäcilienkirche in Uhingen (bei Göppingen) ist eines der geschichtlich bedeutenden Bauwerke der Stadt. Urkundlich gesichert ist die Kirchweihe im Jahr 1519, doch dürften die Ursprünge nochmals einige hundert Jahre zurück reichen, wovon ein romanischer Rundbogen Zeugnis ablegt. Beachtenswert sind auch die so genannte Evangelistenglocke von 1465 und ein mehr als 500 Jahre alter Taufstein.
Zum Erhalt der Cäcilienkirche sowie zur Förderung des kirchlich-kulturellen Lebens in ihr hat die Evangelische Kirchengemeinde im Juli 2008 die „Stiftung Evangelische Cäcilienkirche Uhingen“ errichtet. Das Vermögen der Stiftung besteht derzeit vor Immobilien, die der Gemeinde überlassen wurden sowie den daraus resultierenden Mieterlösen.
Weitere Information: www.uhingen.de; Evang. Pfarramt Uhingen Mitte, Pfarrer Martinus Kuhlo, Kirchstraße 48, 73066 Uhingen, Telefon 07161 37174.

- Die Stiftskirche in Tübingen.
Stiftung Stiftskirche Tübingen
„Altes erhalten – Neues ermöglichen“ ist das Anliegen der „Stiftung Stiftskirche Tübingen“, die am 5. Oktober 2008 errichtet wurde. Durch eine Einzelspende verfügt die Stiftung bereits über ein Startkapital von 50.000 Euro, das binnen Jahresfrist möglichst verdreifacht werden soll.
„Mit der Stiftung Stiftskirche Tübingen bieten wir nicht nur unseren Gemeindegliedern, sondern konfessionsübergreifend und überregional allen, denen die Stiftskirche am Herzen liegt, eine Möglichkeit an, Stiftungskapital vertrauenswürdig, sicher und nachhaltig anzulegen“, sagt Rainer E. Müller, der dem Stiftungsrat angehört. Aus den Erträgen des Stiftungskapitals will der Stiftungsrat die Bauerhaltung finanzieren, Investitionen tätigen sowie besondere Konzert- und Gottesdienstprojekte in der Stiftskirche fördern. Die Stiftskirche aus dem 15. Jahrhundert ist nicht nur Wahrzeichen und Zentralkirche von Tübingen, sondern sie hat durch ihre Größe, ihre gute Akustik und die gotische Baukunst weit über die Grenzen der Stadt hinaus Bedeutung als musikalisches und kulturelles Zentrum.
Im Zusammenhang mit dem ehrgeizigen Plan, eine Universität zu gründen und Tübingen zur Kulturstadt auszubauen, legte Graf Eberhard im Bart 1470 den Grundstein. Als erster Bauabschnitt wurde 1476 der Chorraum fertiggestellt. Dort wurde 1477 die Universität gegründet, hielten die Sindelfinger Chorherren ihre Messen, Vorlesungen und Promotionen. Der Bau wurde fortgesetzt, und es entstanden bis 1498 – unter Abriss und teilweiser Einbeziehung einer Vorgängerkirche – Kirchenschiff und Turm.
Weitere Information: www.stiftskirche-tuebingen.de; Evang. Pfarramt Stiftskirche Ost, Pfarrer Dr. Karl Theodor Kleinknecht, Neckarhalde 27, 72070 Tübingen, Telefon 07071 43151.

- Das Ulmer Münster hat den höchsten Kirchturm der Welt.
Diakoniestiftung Ulm
Die „Diakoniestiftung Ulm“ soll „dauerhaft ein Zeichen der helfenden Zuwendung zum Nächsten und für Toleranz und Friedfertigkeit“ setzen. So heißt es in der Präambel der Diakoniestiftung Ulm, deren Gründung am 31. Oktober 2008 mit einem Anfangsvermögen von 232.000 Euro gefeiert wurde. Trägerin der Stiftung ist die Landeskirchenstiftung.
„Von Anfang an sahen es Menschen in Ulm aus christlicher Überzeugung als ihre Herzensaufgabe an, das Leben in der Stadt sozial zu gestalten“, erklärt Prälatin Gabriele Wulz. Die heutige Diakonie in Ulm mit ihren vielfältigen Ausprägungen sei die Frucht dieser Überzeugung. Dieses Erbe zu bewahren, zu stärken und aktiv in die Zukunft fortzuführen, ist erklärter Wille der Diakoniestiftung Ulm. Sie wendet sich allen Menschen zu: in der Fürsorge kranker und pflegebedürftiger Menschen, in der Unterstützung armer oder von Ausgrenzung bedrohter Menschen, in der psychologischen Beratung, in Kindertagesstätten und in Angeboten für Familien.
Weitere Information: www.diakoniestiftungulm.de; Kontakt: Prälatin Gabriele Wulz, Adlerbastei 1, 89073 Ulm, Telefon 0731 21071.
Stiftung Mission in Partnerschaft
Am 7. November 2008 hat das Evangelische Missionswerk Südwestdeutschland (EMS) die „Stiftung Mission in Partnerschaft“ mit einem Anfangsvermögen von 650.000 Euro errichtet. Trägerin ist die Landeskirchenstiftung. Dank der Stiftung sollen auch kommende Generationen in Afrika, Asien, im Nahen Osten und in Europa in vielfältigen EMS-Projekten erfahren, dass Armut, Angst, Not und Gewalt sich in Lebensmut und neue Perspektiven wandeln können. Das ist „gelebtes christliches Zeugnis weltweit“, so das EMS.
Das EMS lädt ein, an der weltweiten Gemeinschaft teilzuhaben, die auf einem langen Weg gewachsen ist. Finanzielle Beiträge helfen, dass auch künftige Generationen die Früchte solcher Gemeinschaft ernten. So werden der wechselseitige Austausch von Menschen unterschiedlicher Kultur und Spiritualität gefördert und respektvoll das Engagement und die Eigenverantwortung der Menschen vor Ort unterstützt: in der theologischen und beruflichen Ausbildung, in Aktivitäten für Frieden und Versöhnung sowie in der Bekämpfung von Armut und in der Bewahrung des Lebens.
Weitere Information: www.ems-online.org; Pfarrer Bernhard Dinkelaker, Vogelsangstraße 62, 70197 Stuttgart, Telefon 0711 63678-21.

- Die Martinskirche in Kirchheim/Teck.
Martinskirchenstiftung Kirchheim unter Teck
Schon im frühen 7. Jahrhundert dürfte an Stelle der heutigen Martinskirche in Kirchheim/Teck ein erstes Gotteshaus bestanden haben. Dieses oder ein Folgebau wurde Namensgeberin der Stadt. Im Mittelalter war die massive Kirche Zufluchtsort, nach dem Stadtbrand 1690 auch Versammlungsraum der Bürgerschaft, doch vor allem und immer Ort der Einkehr, des Gottesdienstes und für Konzerte.
In dem Maße, wie die Kirche in der Vergangenheit unzähligen Generationen Heimat gab, soll sie auch in der Gegenwart erhalten und für die Zukunft gesichert werden. Um dies nicht nur ideell, sondern auch finanziell zu vermögen, errichtete die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Kirchheim die „Martinskirchen-Stiftung Kirchheim unter Teck“, und feierte deren Gründung am 11. November 2008 (Martinstag): mit einem Anfangsvermögen von 87.000 Euro.
In welch hohem Maße die denkmalgeschützte Martinskirche einer nachhaltigen Sicherung würdig ist, belegt ihre wertvolle Ausstattung: Altartafeln aus dem 15. Jahrhundert, Kanzel, Taufstein und Altargitter aus dem 17. Jahrhundert, Grabmale im Renaissance- und Barockstil und ein vom hochgotischen Chor bestimmter Gesamtcharakter. Dieses zu sichern, wo erforderlich zu sanieren sowie Elektrik, Beleuchtung und Heizung auf zeitgemäßem Stand zu halten, müssen in den nächsten 20 Jahren knapp eine Million Euro investiert werden. Erträge aus der neuen Martinskirchen-Stiftung werden einen wichtigen Beitrag leisten.
Weitere Information: www.evangelische-kirche-kirchheim-teck.de; Kirchenpfleger Bernd Kemmner, Widerholtplatz 4, 73230 Kirchheim/Teck, Telefon 07021 92030-0.

- Die Haigstkirche über dem Stuttgarter Talkessel.
Stiftung Haigstkirche Stuttgart
Im Jahr 1953 als erste Nachkriegskirche Stuttgarts auf einer südlichen Höhe (Haigst) gebaut, ist die Haigstkirche das einzige öffentlichen Gebäude des Stadtteils. Um die Kirche und das mit ihr verbundene Gemeindeleben dauerhaft zu erhalten, wurde am 28. November 2008 die „Stiftung Haigstkirche Stuttgart“ gegründet: mit einem Anfangsvermögen von 170.000 Euro.
Von der Haigstgemeinde gehen vielfältige Aktivitäten aus. Sie gestaltet nachbarschaftliche Begegnungen, geistigen Austausch sowie kulturelle und soziale Veranstaltungen. Die Gemeinde versteht sich als an alle Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils gewiesen. Die Kirche selbst ist – über Gottesdienste und Konzerte hinaus – Ort zahlreicher Zusammenkünfte. Ihr besonderer Schmuck sind Fenster von Professor Hans Schreiner und Regine Schönthaler. Angesichts stetig zurückgehender Finanzen bietet die Stiftung Haigstkirche einen neuen Weg, insbesondere die Kirche in Bestand und Nutzung zu bewahren wie auch das Gemeindeleben insgesamt zu fördern.
Weitere Information: www.stiftung-haigstkirche.de; Dieter Franke, Elsaweg 21, 70597 Stuttgart, Telefon 0711 7656522.
Dr. Katharina Grund-Krehl-Stiftung in Stuttgart-Rohr
Ein „bleibendes Zeichen für die Bewahrung der humanitären Werte in einer christlich geprägten Kultur“ soll die „Dr. Katharina Grund-Krehl-Stiftung“ sein. Die Ärztin Katharina Grund-Krehl hat die Stiftung gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde Stuttgart-Rohr zum 31. Dezember 2008 errichtet. In ihrer Stiftung sehe sie „Vision und Vermögen nachhaltig verbunden“.
Jeder Mensch, so heißt es in der Präambel der Stiftungssatzung, erfahre im Laufe seines Lebens, dass er nicht aus sich allein zu leben vermag. In schwierigen Lebenssituationen seien Mitgefühl, Zuneigung, Achtung und Hilfe anderer Menschen tröstlich. So fördert die mit einem Anfangsvermögen von 50.000 Euro ausgestattete Stiftung innerhalb der kirchengemeindlichen Arbeit Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind wie auch Kinder und Jugendliche in Armut sowie Angebote für einsame Menschen. Sodann dient die Stiftung der Instandhaltung der evangelischen Laurentiuskirche. Drittens sollen medizinische Forschungsprojekte im Bereich des Diakonissenkrankenhauses Stuttgart mit Schwerpunkten in Geriatrie und Psychosomatik unterstützt werden. Und schließlich fördert die Stiftung die Betreuung von Menschen in konfessionellen Krankenhäusern und Heimen.
Weitere Information: www.laurentiuskirche.de; Evangelisches Pfarramt Stuttgart-Rohr, Pfarrer Thomas Rumpf, Helblingstraße 4, 70565 Stuttgart, Telefon 0711 743369.
Da alle diese Stiftungen gemeinnützig sind, können Zuwendungen an das Grundstockvermögen der Stiftung bis zu einer Million Euro (gegebenenfalls auf zehn Jahre verteilt) abgesetzt werden; und zwar zusätzlich zu dem üblichen 20-prozentigen Spendenabzug.
Helmut Liebs






