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Johannes-Brenz-Medaille

Höchste Auszeichnung der Landeskirche

Landesbischof Theo Sorg hat die Johannes-Brenz-Medaille 1992 zum ersten Mal verliehen - an den damaligen Erzbischof von Canterbury, Dr. George Carey. Seitdem verleihen die Bischöfe der Evangelischen Landeskirche in Württemberg die Brenz-Medaille in Silber und Bronze. Die bronzene Medaille ist Geschenk und Ehrengabe. Die Brenz-Medaille in Silber gilt als höchste Auszeichnung der Landeskirche.

Entworfen hat die Medaille der Baden-Badener Medailleur Vicktor Huster. Auf der Vorderseite ist ein Kreuz zu sehen, außerdem ein Portrait des württembergischen Reformators Johannes Brenz (1499-1570), daneben eine Andeutung des Brenz’sche Katechismus. Die Rückseite der Medaille zeigt Säulen, die für die Prälaturkirchen Württembergs stehen. Als die Medaille entworfen wurde, waren es noch fünf Prälaturen: Stuttgart, Ulm, Heilbronn, Reutlingen und Ludwigsburg. Letztere ist inzwischen in den angrenzenden Prälaturen aufgegangen.

Auf den Säulen sind der Chor der Stuttgarter Stiftskirche, der Schmerzensmann am Hauptportal des Ulmer Münsters, die Wendeltreppe der Heilbronner Kilianskirche, eine Figur des Taufsteins der Reutlinger Marienkirche und eine Vase von der Fassade der Ludwigsburger Stadtkirche zu sehen.

Die Brenzmedaille der Evangelischen Landeskirche in Württemberg

Weitere Empfänger der Medaille sind der Schriftsteller Albrecht Goes, Gründer und Leiter der Internationalen Bachakademie Stuttgart Prof. Helmuth Rilling, Landtagspräsident i. R. Erich Schneider und der ehemalige Ephorus des Tübinger Stifts, Prof. Dr. Eberhard Jüngel.  Im Jahr 2005 ging die Auszeichnung an den Glasmaler Hans Gottfried von Stockhausen sowie an die 92-jährige Elsa Schöller.

Informationen über die Vergabe der Brenzmedaille erhalten Sie über das Bischofsbüro.

Mehr dazu auf elk-wue
Bischofsbüro

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