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Stuttgart 21


Gräben in der Stadtgesellschaft nicht vertiefen

Im Streit um Stuttgart 21 melden sich auch Kirchenvertreter zu Wort. Einhellig verurteilen sie Gewalt und plädieren für ein gutes Miteinander der Konfliktparteien. Auf dieser Seite sind einige wichtige Äußerungen zusammengestellt.


Heiner Geißlers Erbe

Nach der Schlichtung im Streit um Stuttgart 21 könnten die Kirchen weiter vermitteln zwischen Projektbefürwortern und Gegnern, das sagte Heiner Geißler in seinem Schlichterspruch. Das wäre doch eine gute Sache, schreibt Rundfunkpfarrer Andreas Koch in seinem Blog. [2. Dezember 2010]
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Letzte Ausfahrt Stuttgart 21

"Nach der Schlichtung darf nicht vor der Schlichtung sein", fordert Rundfunkpfarrer Andreas Koch in seinem Blog "Koch meint" zum Streitthema Stuttgart 21. Insbesondere die Sprachlosigkeit, die vor der Schlichtung und nach dem 30. September 2010 in der Stadt geherrscht habe, dürfe nie wieder zurück kommen. [28. November 2010]
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Stuttgart 21, Hartz IV, Haushalt und mehr

Das Parlament des Evangelischen Kirchenkreises Stuttgart, die Kirchenkreissynode, hat bei ihrer Herbstsitzung am Samstag, 13. November Stellungnahmen zum Streit um Stuttgart 21 und zur äußerst geringen Erhöhung der Hartz-IV-Sätze verabschiedet. Außerdem wurde der Kirchenkreis-Haushalt für 2011 beschlossen. [13. November 2010]
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EKD-Ratsvorsitzender fordert Lehren aus Streit um Großprojekt

Der amtierende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, fordert Konsequenzen aus dem Konflikt um das Bahnprojekt "Stuttgart 21". Derartige Großprojekte dürften künftig nicht mehr nur auf den üblichen Verfahrenswegen legitimiert werden, auch wenn diese Wege rechtmäßig seien. [5. November 2010]
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Der Drohbürger

Von Wut- und Mutbürgern spricht Rundfunkpfarrer Andreas Koch in der neuesten Ausgabe seines Blogs "Koch meint". Und vom Drohbürger. Der drohe, wenn ihm etwas nicht passt, sofort mit der Kündigung - des Zeitungsabos, der Mitgliedschaft. Aber kann den wirklich allen Ernstes jemand wollen, dass beispielsweise in unserer Kirche nur noch eine Meinung existiert; dass in ihr von oben nach unten durchregiert wird; dass unliebsame Personen zum Schweigen gebracht werden; und dass man uns sagt, was bei einer Sache wie Stuttgart 21 richtig und was falsch ist? [2. November 2010]
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Grablichter, Holzkreuze & Co.

Grablichter, Holzkreuze & Co.

Wie religiös ist der Protest gegen „Stuttgart 21“? Eine gewisse „Friedhofs-Atmosphäre“ herrscht seit Wochen im Stuttgarter Schlossgarten: Gegner des Bahnprojekts „Stuttgart 21“ haben dort... mehr


Kein Schwarz-Weiß-Denken

Nürtingen/Bremen (epd). Im Konflikt um das Bahnprojekt Stuttgart 21 hat der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, vor einem Schwarz-Weiß-Denken gewarnt. Um im Konflikt schlichtend voranzukommen, bedürfe es immer des steinigen Weges der Differenzierungen und der Unterscheidungen. [30. Oktober 2010]
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Die Stuttgart-21-Pfarrer

Was darf ein Pfarrer, eine Pfarrerin in Sachen Stuttgart 21, was nicht? Andreas Koch schreibt in seinem Blog aus eigener Erfahrung über die Schwierigkeit einer Gratwanderung zwischen dem öffentlichen Amt und der Privatperson. Auf jeden Fall sollten Pfarrerinnen und Pfarrer nicht spalten, sondern versöhnen, meint Koch. [27. Oktober 2010]
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Presseerklärung der Landeskirche zu S21

Die Landeskirche hat eine Presseerklärung veröffentlicht, in der Landesbischof Frank Otfried July jegliche Aussage zu S21 rügt, die trennend und ausgrenzend wirkt und über sachliche Auseinandersetzungen hinaus geht. [26. Oktober 2010]
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Kirche distanziert sich von Parteinahmen zu "Stuttgart 21"

Stuttgart (epd). Die Evangelische Landeskirche in Württemberg bleibt im Blick auf das umstrittene Bahnprojekt "Stuttgart 21" bei ihrer Linie, sich weder auf die Seite der Befürworter noch auf die der Gegner zu schlagen. Pressesprecher Christian Tsalos sagte auf epd-Anfrage am 21. Oktober 2010, wenn einzelne evangelische Pfarrer sich für oder gegen "Stuttgart 21" engagierten, dann äußerten sie sich als Privatbürger und nicht im Namen der Kirche. "Landesbischof Frank Otfried July rügt jegliche Äußerung, die den Konflikt befeuern kann und nicht zur Befriedung beiträgt", sagte Tsalos. [21. Oktober 2010]
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Lachen, Fähnchen, Heiterkeit

In seinem Blog schreibt Andreas Koch von seinen Besuchen auf den Demonstrationen für und gegen Stuttgart 21 am vergangenen Samstag. [25. Oktober 2010]
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Aufklärung gefordert

Die Evangelische Jugend Stuttgart fordert dazu auf, die Eskalation im Stuttgarter Schlosspark am 30. September aufzuklären. Außerdem ruft sie zum Gewaltverzicht auf und spricht sich für einen Volksentscheid aus. [13. Oktober 2010]
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Mach mal Pause

Heute wünscht sich Rundfunkpfarrer Andreas Koch - wenn auch nicht ganz ernst gemeint - ein Päuschen in Sachen Stuttgart 21. Nicht jeden Tag dieses Thema als die Nummer eins behandeln müssen, auch einen Tag lang einfach mal etwas ganz anderes machen... Und er wünscht sich, dass Heiner Geißler als Schlichter Erfolg hat. [11. Oktober 2010]
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"Lasst Geißler jetzt mal machen"

Rundfunkpfarrer Andreas Koch hofft auf ein Wunder, nachdem Heiner Geißler als Schlichter im Konflikt um Stuttgart 21 benannt wurde. [7. Oktober 2010]
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"Brücken des Gesprächs"

Landesbischof Frank Otfried July lobt die Benennung von Heiner Geißler als Schlichter im Streit um Stuttgart 21. [6. Oktober 2010]
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"Kein Weiter so"

In seinem Blog ruft Rundfunkpfarrer Andreas Koch beide Parteien im Streit um Stuttgart 21 dazu auf, neu zu verhandeln - und nicht weiterzumachen wie bisher. [3. Oktober 2010]
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"Gegner sind keine Feinde"

Der Stuttgarter Stadtdekan Hans-Peter Ehrlich ruft alle Gegner und Befürworter von Stuttgart 21 um Besonnenheit im Umgang miteinander auf. [2. Oktober 2010]
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Gewalt beenden und an den Verhandlungstisch zurückkehren

Der katholische Bischof Gebhard Fürst und der evangelische Landesbischof Frank Otfried July haben beide Befürworter und Gegner des Projektes Stuttgart 21 dringend dazu aufgefordert, die Gewalt zu beenden und an den Verhandlungstisch zurück zu kehren. [30. September 2010]
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"Die Gesprächskultur wieder herstellen"

Stuttgarter Pfarrerinnen und Pfarrer trafen sich, um sich über Stuttgart 21 zu unterhalten [15. September 2010]
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Guten Umgang miteinander gefordert

In einer gemeinsamen Erklärung zu Stuttgart 21 haben der evangelische württembergische Landesbischof Frank Otfried July und der katholische Bischof Gebhard Fürst ihrer Sorge darüber Ausdruck verliehen, dass dieses Thema in der Bürgerschaft dieser Stadt und darüber hinaus tiefe Risse erkennen lässt. Sie begrüßen es auch, wenn es doch noch zu einem Runden Tisch kommt, an dem Projekt-Befürworter und -Gegner ihre Argumente austauschen. [6. September 2010] Mehr...


Bischof July [Foto: Factum/Weise]

Ein paar Statements von Landesbischof Frank Otfried July zu Stuttgart 21 zum Anhören [7. September 2010]:



Bischof July fordert Zeichen des guten Willens von beiden Seiten



Gebet für Stuttgart

Prälat Ulrich Mack hat ein Gebet für Stuttgart verfasst, das immer wieder in der Stiftskirche gebetet wird. Hier steht es zum Herunterladen bereit. [PDF, 20 KB]


(Wieder)Eintritt in die Kirche
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