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Pressemitteilung vom 04.03.2012

Verfolgte Christen

Weltweit werden mehr als 100 Millionen Christen wegen ihres Glaubens verfolgt. "Wir haben als Christen eine Verpflichtung, für unsere Glaubensgeschwister einzutreten", sagt Volker Kauder, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, im Interview.

Volker Kauder
Volker Kauder [Foto: CDU/CSU-Bundestagsfraktion]

Christen seien die am meisten verfolgte Religionsgruppe, sagt Kauder im Interview mit Matthias Huttner von der Agentur für Privatradio in Württemberg. Insbesondere gelte dies für islamische Staaten. "Nach den islamischen Vorstellungen ist ein Übertritt zu einer anderen Religion nicht zulässig. Deshalb darf auch nicht missioniert werden", so Kauder weiter. Selbst die Präsenz von Kirchen gelte in islamischen Ländern als Mission – und diese "ist verboten". Die Politik müsse immer wieder von diesen Staaten fordern, dass Christen wie andere Religionsgruppen behandelt werden.

Das christliche Hilfswerk "Open Doors" hat kürzlich seinen "Weltverfolgungsindex 2012" veröffentlicht. Darin werden die 50 Länder weltweit aufgelistet, in denen die Christenverfolgung am stärksten ist. Demnach liegen Nordkorea, Afghanistan, Saudi-Arabien, Somalia und Iran ganz vorn. Ägypten steht auf Platz 15, China auf Platz 21. Weitere Informationen unter: www.opendoors-de.org.

In Württemberg ist der Gebetstag für verfolgte Christen traditionellerweise am Stephanustag, dem 26. Dezember. 2008 beschloss die Synode der Evangelischen Kirche Deutschlands, der verfolgten Christen am Sonntag Reminiszere (in diesem Jahr war dies am 4. März) zu gedenken. In Württemberg gelten derzeit beide Tage.

Weitere Informationen:

Materialheft der EKD

Broschüre der Evangelischen Landeskirche in Württemberg [PDF, 1 MB]

 

 

Evangelische Landeskirche in Württemberg
Pressestelle
Augustenstraße 124
70197 Stuttgart
Tel: (0711) 22276-58
Fax: (0711) 22276-81
E-Mail: kontakt@elk-wue.de

Das ausführliche Interview von Matthias Huttner mit Volker Kauder.

2:17 Minuten


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